Berühmte Wolfenbütteler erraten (1)
Wir suchen den Namen einer wolfenbütteler Persönlichkeit, die wir im folgenden zu beschreiben versuchen. Wenn sie den Namen wissen, behalten Sie ihn am besten für sich, bzw. vergessen ihn schnellstmöglich. Der Menschheit wäre ein großer Dienst damit getan.
Lange Zeit galt das Bewohnen seiner kleinkariert tapezierten Wohnung in der Wegmitte zwischen Hauptfriedhof (Sinnbild für Ruhe, Ordnung und gepflegte Natur) einerseits und Laguna Beach (Sinnbild für Chaos, Party, ausschweifende Sünde, Hektik und Lärm) andererseits in Verbindung mit ständiger lautstarker Krakeelerei, seine Rrruhe haben zu wollen unter rennomierten Psychologen als eindeutiges Indiz für eine bipolare Persönlichkeitsstörung des wolfenbüttelweit bekannten und unbeliebten Querulanten, Kaulquappennummerieres und Kleingeistes.
Wir sprechen von dem Mann, der nicht müde wird, ALLES und JEDEN mit Beschwerden zu überhäufen, deren Unsinnigkeit nur noch von deren Lächerlichkeit überboten werden kann. Der Mann, der offenbar den Leuten die Zeit stiehlt, weil er -wie er oft und gern betont- nicht genug davon hat.
Nun hat die Beurteilung seiner kümmerlich einfältigen und spießbürgerlichen Natur allerdings einen weiteren Aspekt hinzubekommen. Wie Forscher der metaphysischen Fakultät der FH Wolfenbüttel nun herausfanden, befand sich vor Jahrhunderten an der Stelle, an der sich nun die Zelle Wohnung dieses armen Irren befindet, eine Mühle. Gegen diese Mühle trat der weltberühmte “Ritter” Don Quixote de la Mancha seinen weltberühmten und sprichwörtlich gewordenen Windmühlenkampf an, unterlag jedoch. Die Forschungsgruppe geht davon aus, dass Don Quixote aus Gram und Gnatz keine Ruhe fand und seither an ebendieser Stelle spukt. Es gilt als erwiesen, dass der Geist des Don Quixote derzeit in den Körper unseres berühmten wolfenbütteler Schmalspurnapoleon geschlüpft ist, um seinen Kampf gegen den “Drachen” fortzuführen.
Diese Besessenheit von einem wahnsinnig gewordenen Geist steht natürlich trotz allem nicht im Widerspruch zu einer tiefgreifenden und irreparablen Störung seiner eigenen Persönlichkeit. Wir bitten daher darum, seiner unsäglich bedauernswerten Existenz keinerlei weitere Beachtung zu schenken und über weitere Weinschlauchkämpfe und “Drachentötungen” einfach milde lächelnd hinwegzusehen. Auch und gerade vor dem Hintergrund seiner öffentlichen Ankündigung, den Kampf demnächst wieder aufzunehmen….
2 Kommentare »
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Tja, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer das sein soll. Ich würde aber allen Interessierten vorschlagen, eine Art Nachtwache aufzustellen, welche zwischen Hauptfriedhof und Laguna Beach ab Mai patrouilliert. Das wären dann auch gleich zwei Klappen mit einer Fliege. Erstens könnte der Fall Don Quixotes Geist evtl. zur Ruhe gebracht werden; zweitens könnte diese Nachtwache eine ganzheitliche Kontrolle der Leute vornehmen, die Laguna Beach in Richtung Friedhof verlassen. Bei einer Promilleanzahl unter 1,5 schlage ich ein Bußgeld von ca. 50 € vor, oder eben Stafbierexen… Ab 1,5 bekommt der Kontrollierte einen Flachmann für umme.
Gute oder schlechte Idee? Was meint ihr?
Flachmann für umme? Super!