Deutsches Essen
Gerüchten zufolge plant eine namhafte Fast-Food-Kette angesichts “konservativ” motivierter Boykotte der indigenen Ostzonenbevölkerung gegen ihre Produkte nun, in diesen Gebieten die Angebotspalette den dortigen Vorlieben anzupassen. So sollen umgehend der “McPom” und der “Brandenburger” in nordöstlichen Gebieten der Republik (im Ausland bekannt als “no-go-areas”) eingeführt werden.
Erste Testläufe mit dunkelbraun-gehaltlosen Vortagsbrötchen, belegt mit Blut(-und-Boden-)Wurst, einer Senf-Yoghurt-Sauce (rechtsdrehend) und Braunkohl ergaben, dass es sich hierbei um einen Verkaufsschlager handeln könnte.
VereinsamteVereinzelte Laguna-Gegner haben unbestätigten Gerüchten zufolge diese Herangehensweise auch für Wolfenbüttel vorgeschlagen und sagten dazu, es sei wünschenswert, den allseits beliebten “Hass-Burger” in oben beschriebener Weise zu modifizieren und somit ein kulinarisches Pendant zu (von ihnen) wertgeschätzten Geisteswerten zu schaffen. Eine Protestwelle aus Mitgliedern fast einiger Parteien, Laguna-Befürwortern, Liebhabern des traditionellen Hass-Burgers und anderen Philanthropen ruft die Bevölkerung angeblich auf, irgendwann in einem friedlichen Protestmarsch um den Stadtgraben (a.k.a. Ententeich, grüne Lunge Wolfenbüttels, etc.) ein Zeichen zu setzen. Um eine selbsttäige Beseitigung der Zeichen wird gebeten, damit Unbeteiligte nicht hineintreten.
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