Lange Zeit ist es still um „le diable rouge“, Manfred von Richthofen, gewesen. Fans dieser außerordentlichen Massenmörder-Persönlichkeit wandten sich in jüngerer Vergangenheit daher enttäuscht von ihm ab und nannten immer häufiger stattdessen Gustav Stresemann, Kaiser Wilhelm, Adolf Hitler und Günther Roland Koch als ihr Vorbild. Dies könnte sich nun ändern, nachdem Manfred von Richthofen sich in seiner Funktion als Ehrenvorsitzender des DOSB vehement dafür aussprach, den olympischen Fackellauf aus fadenscheinigen Gründen („Es kann nicht sein, dass ein anderes Land durch drastischere Menschenrechtsverletzungen als Deutschland in die Geschichtsbücher eingeht!“ O-Ton irgendwer) abzubrechen. Einige Fans hoffen auf ein sattes Flächenbombardement des Fackellaufes im Falle einer Nichterfüllung seiner Forderungen durch den „roten Baron„, vergessen dabei aber offenabr, dass es sich hierbei nicht um den berühmten Jagdflieger und Lebemann handelt.
Für die Fans des einzig wahren Wolkencowboys sei hier auf den gerade in den Kinos anlaufenden Film „Der rote Baron“ hingewiesen, der bislang lediglich Querdenker wie Tom Cruise und andere Geistesgiganten begeistern konnte. Denkfähige Menschen, die als Regisseur Alan Smithee erwarteten, waren überrascht, nachdem klar wurde, dass Niki Müllerschön sich nicht zu schade war, diese strunzblöde Mörderverherrlichung unter eigenem Namen zu veröffentlichen.
Wir fordern die Betreiber des kürzlich am Stadtgraben Wolfenbüttel entstandenen Freiluftkinos (wir berichteten) auf, diesen Film nicht ins Programm zu nehmen, weil wir befürchten, hiermit Matschbirnen anzulocken, die unserer Meinung nach am Ententeich nichts zu suchen haben. Die zeitliche Nähe des Todestages Manfred von Richthofens (21.4.) zum Geburtsdatum eines anderen Massenmörders lässt vermuten, dass hier vom Geburtstag des einen gleich in den Todestag des anderen reingefeiert würde. Und von da wäre es nur noch ein kleiner Schritt, bis am Stadtgraben von dieser Klientel Sonnwendfeiern, Bücherverbrennungen, Fackelzüge und Ähnliches veranstaltet werden.
(Fragen Sie sich verwundert, wo der Sinn dieses Beitrages liegt? Fällt es Ihnen schwer, einen durchgehenden Handlungsstrang darin zu entdecken? Dann kann es entweder daran liegen, dass Sie eine inzestuöse Crackgeburt sind, oder hier einfach gar kein Sinn zu finden ist. Vielleicht wollten wir lediglich dafür Sorge tragen, Sie von einem kapitalistisch verwertbaren Tagewerk abzuhalten. Die Tatsache, dass Sie sich durch diesen Unsinn gelsen haben, ist Zeuge unseres perfiden Könnens, nicht wahr? Machen Sie sich mal Gedanken darüber. Am Besten während Ihrer unsinnigen Arbeit.)
April 9, 2008 -
Verfasst von
ig4ententeich |
Sonstiges |
Wolfenbüttel, Stadtgraben, Ententeich, IG, Interessengemeinschaft, LSG, Interessengruppe, Manfred von Richthofen, DOSB, der rote Baron, le diable rouge, Roland Koch, Adolf Hitler, Gustav Stresemann, Kaiser Wilhelm, Olympiade, Peking, Sonnwendfeier, Bücherverbrennung, Kapitalismus, Inzest, Crack |
Noch keine Kommentare
Noch keine Kommentare.