Schön war´s
Auch wenn leider aus verschiedenen Gründen kein/e Mitarbeiter/in an der Eröffnungsveranstaltung von Laguna Beach zur Saison 2008 teilnehmen konnte, so haben uns doch zuverlässige Informanten unter Tränen der Rührung von diesem wohl größten Event erzählt, das Wolfenbüttel in den letzten Tagen je gesehen hat.
Trotz widriger Witterungsverhältnisse fanden sich so tausende von Laguna-Beach-Befürwortern am Stadtgraben Wolfenbüttel ein und feierten gemeinsam mit Wolfenbüttlern anderer Stadtteile, Anwohnern des Ententeiches und aus aller Herren Länder extra für dieses Event angereisten Fans unseres Blogs ein grandioses Fest. Wildfremde Menschen lagen sich in den Armen und eine selten gesehene Welle der Zusammengehörigkeit veranlasste dann die Besucher zu vorgerückter Stunde in Richtung Führerhauptquartier der IG-Stadtgraben spontan den wundervollen Hit “time to say goodbye” von Sarah Brightman und Andrea Bocelli zu intonieren. Hier wurden Zeichen gesetzt, die von jedem verstanden werden konnten und so hat sich die Homepage der Stadtgraben-Partisanen dann auch -mal wieder- aus dem Netz verabschiedet. Ein hoffentlich anhaltender Zustand.
Wir bedanken uns auch für eine angeblich von unseren Fans beim Betreiber des Stadtstrandes eingereichte Petition, in der man sich dafür ausspricht, uns wegen unserer Verdienste um Laguna Beach am Strand eine eigene VIP-Lounge einzurichten, was wir aus Gründen der Bescheidenheit jedoch strikt ablehnen. Wir haben nur unsere Pflicht als Bürger getan und der Fratze des Kleinstadtirrsinns und Querulantentums die Maske vom Gesicht gerissen.
Wir freuen uns darüber, ganz nebenbei mit einigen wenigen Handgriffen (und einer grandiosen Publicity-Arbeit durch Freund und Feind FÜR uns) doch einen Stellenwert innerhalb der Homepage-Landschaft Wolfenbüttels erreicht zu haben, der es uns ermöglichte, breite Bevölkerungsschichten von der Kleinkariertheit dieses Streites überzeugen zu können. Auch freuen wir uns darüber, dass viele angesichts eines übergeordneten Problems dazu bereit waren, (partei)politisch unterschiedliche Standpunkte außer Acht zu lassen und gemeinsam zu demonstrieren, dass der Kleingeist nicht immer siegen muss.
Wir fassen uns jetzt an den Händen, hören uns erst mal gemeinsam “wind of change” von den Scorpions an, blicken kurz mit einer Träne im Knopfloch zurück auf die lustige Zeit und sagen vorerst adieu, um uns nun wieder wichtigen Dingen widmen zu können.
Zumindest bis der Irrsinn wieder steigt…. dann werden wir uns natürlich erneut unserer Pflicht stellen.
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