Blog der IG Ententeich Wolfenbüttel

Lügen-Falschmeldungen-Halbwahrheiten-Gerüchte-Märchen

E-Center künftig sicher!

Wenn man den Einträgen verblödeter besorgter Wolfenbütteler Bürger im Gästebuch der Wolfenbütteler Homepage Glauben schenken darf, herrschen vor dem E-Center am Bahnhof ja seit jeher chaotische Zustände. Friedliebende Bürger werden dort am hellichten Tag von vergammelten Beatnicks mit alkoholschwangerem Gelalle um Geld, Uhrzeit, oder Ehefrau angebettelt und bei Ignorierung der Aufforderung sofort erschossen, bespuckt und/oder mit aidsverseuchten Spritzen beworfen.

Nun ist Rettung von höchster Stelle in Sicht, um das Wolfenbütteler South Central zu bereinigen. Auf der diesjährigen als „School´s out-Party“ getarnten Wolfenbütteler Drogenmesse im Seeliger Park (aka „grüne Lunge Wolenbüttels“) mischten sich als Rockmusikfans verkleidete Beamte des Städtischen Sicherheitsdienstes („SS“) unter die lang-, bunt- und schmierhaarigen Taugenichtse und spielten dort ein ebenso perfides wie geniales Rattenfänger-von-Hameln-Spiel mit der degenierten Satanistenbrut:

Das im Aufbau befindliche Städtische Internierungslager für renintente jugendliche Schandflecke wurde dort dem von kommunistischer Negermusik blöd gewordenen Pack als neues „unabhängiges“ und „selbstverwaltetes“ Jugendzentrum angepriesen, was natürlich auf ungewaschene, aber dennoch offene Ohren stieß, wirken doch die Vokabeln „unäbhängig“ und „selbstverwaltet“ auf die APO-Urenkel wie ein Hypnotikum. Zu gerne erinnern sich doch die Töchter und Söhne der in Wolfenbüttel als „Generation Mumpitz“ berüchtigten Krawallbrüder an die Vorzüge dieses Etablissements: Überall lagen damals auf dem Gelände des „Mumpitz“ von aufpeitschender Musik beschallt jugendliche Süchtige herum, denen die abgebrochenen LSD-Joints noch in den Venen steckten, die Obrigkeit war machtlos. Ein Nirvana für jeden von der Syphilis des Rock´n Roll zerfressenen Haschbruder. Und das ganze Gemeinschaftsprojekt von Drogenmafia, Kommunisten und Rockmusikern trug auch noch den die abendländische Kultur Hohn und Spott sprechenden Decknamen „Jugendkulturverein Wolfenbüttel e.V.“.

In Kürze werden nun also diese E-Center-Chaoten ganz von selbst lemminghaft in dieses „Jugendzentrum“ ( ;-) )strömen und höchstwahrscheinlich sehr verdutzt sein, wenn die schwere Tür hinter ihnen klickend ins Schloß fällt. Und wer die voraussichtlich zwei Wochen dauernde Umerziehungsbeschallung mit Florian Silbereisens größten Hits übersteht, wird NIE wieder vor dem E-Center unbescholtene Bürger belästigen, versprochen.

August 29, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Wolfenbüttel | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Arrivierte Realos

Etwas älter, aber immer noch lustig, ist formidabler Blog-Eintrag von Henning Schürig, welcher laut eigenen Angaben in folgenden mehr oder weniger sinnvollen Bereichen tätig ist: BWL-Studium, Landesvorstand der Grünen Baden-Württemberg und „Beratung/Online-Marketing„.

Mehr noch als diese Tätigkeitsfelder lässt aber sein geschriebenes Wort Rückschlüsse auf seine generelle Einstellung zu. Wir zitieren hier kurz das Relevante:

„[...]Dabei fiel mir eine etwas in die Wochen gekommene To-do-Liste in die Hand  [...] Kürzlich hatte ich eine Nachricht auf meiner Mailbox von dem Betreiber einer Anti-Mobbing-Seite [...] Da ich erstens den thematischen Zusammenhang zwischen unseren Seiten nicht sehe [...] und drittens er auf seiner Seite generell gegen Parteien basht, sehe ich da keine Perspektive. [...] wollte ich mich bei ihm rückmelden und absagen [...] Naja, schon ne Weile her und ich hab’s nicht gemacht. [...] ich streich den Punkt Mobbing mal weg. Erledigt. „

Wer den ganzen Text lesen möchte, kann oben auf den Link beim Namen klicken. Muss man aber nicht. Wir haben den Link natürlich ge“nofollow„t, um Herrn Schürig nicht bei seinem Ranking zu helfen. Was sagen uns nun diese Worte des Marketingstrategen und Betriebswirtschaft-Grünen Schürig?

Ein thematischer Zusammenhang zwischen gesellschaftlich relevanten Themen wie z.B. Mobbing und grünen BWL-Yuppies besteht natürlich ebensowenig, wie ein Zusammenhang zwischen gesellschaftlich relevanten Themen und moderner realgrüner Politik insgesamt besteht. Seit durchblickende Menschen wie z.B. Jutta Ditfurth erfolgreich aus der Partei gedrängt wurden, damit man sich ein schönes Stück Macht vom Politkuchen abschneiden kann, ist dies ja eigentlich hinlänglich bekannt und somit gar nicht erwähnenswert. In der Politik (und in der BWL)  geht es schließlich nicht um ein menschenwürdiges Leben für alle, sondern um die Karriere einiger weniger.

Und jemand, der auf seiner Seite gegen „Parteien basht“ hat natürlich auch nicht damit zu rechnen, dass man sich als Parteipolitiker der von ihm thematisierten Punkte annimmt. Darauf zu hoffen, dass Herrn Schürig vielleicht irgendwann mal auffällt, dass dieses „Parteien-Bashing“ eben in dieser Ignoranz und Arroganz Themen wie z.B. Mobbing gegenüber begründet liegt, ist natürlich auch blanke Utopie. Politiker ist und bleibt nun mal ein Karriereberuf, der ohne Wirtschftsanbiederei nicht die gewünschten Blüten trägt und so kann ein Politiker in einem kapitalistischen System natürlich nicht ein kapitalistisches Wirtschaftsinstrument wie Mobbing angreifen. Wer sägt schon den Ast ab, auf dem er sitzt?

Aber wie verkauft man das als hipper grüner BWL-Student und Online-Marketing-Treibender dem ollen Stimmvieh? Natürlich in einer gespielt sympathischen Studenten-Verpeiltheit eines coolen BWLers, der ein wichtiges Thema zwar auf der (wochenalten) To-Do-Liste hat (da sind bestimmt Kaffeeflecken drauf, typisch Studentenbude!) , die Abarbeitung dieser Liste aber -typisch Student!- durch das Schreiben sinnleerer und überflüssiger Blog-Einträge verprokrastiniert…

Klasse, liebe Grüne BaWü! Die besten Armutszeugnisse schreibt man immer noch selbst!

August 23, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Hüttler – Gefunden!

Berichten eines unserer Auslandsbüros zufolge, wurde Anton Hüttler nach seinem „Dresden vom Ententeich“ lebendig (aber weiterhin verstandfrei) in Begleitung zweier stadtbekannter, käuflicher „Damenjungen“ in einem Café in El Porvenir, Kuna Yala gesichtet. Wir fragten uns natürlich -wie sie wahrscheinlich auch- was zum Henker den ollen Hüttler dorthin trieb. Als wir uns jedoch näher mit dem Gebiet Kuna Yala beschäftigten, stießen wir urplötzlich auf die frappierend naheliegende Antwort. Es ist die Flagge! Na, ist ja nicht das erste Mal, daß er etwas durcheinander bringt…

Auf jeden Fall wünschen wir den Kuna viel Spaß mit diesem Entertainer- und den beiden „Ladys“ natürlich auch.

August 19, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

24 light

Für alle, die durchschaut haben, dass die „Actionserie„  24 mit Kiefer Sutherland (Jack Bauer) einfach nur ein KOTZLANGWEILIGER und STRUNZBLÖDER Versuch ist, dem Bürger den patriot act und die Abschaffung der bill of rights als unumgänglich zu verkaufen, die aber dennoch am nächsten Tag bei der Arbeit (resp. Schule, Uni, Arbeitsamt, ARGE) nicht als Außenseiter gelten wollen, hier ein brandheisser Tipp: Lesen Sie einfach TV14. Warum? Lesen Sie selbst, was dort über die ermüdenden DREI STUNDEN Redneck-Schulfernsehen des 18.08.08 steht:

„0.00-1.00 Uhr Jack fährt auf eigene Faust zu den Chinesen, um Audrey zu befreien.

1.00-2.00 Uhr Die Suche nach Cheng läuft auf Hochtouren

2.00-3.00 Uhr Dank Audres Hinweis findet man Chengs Stützpunkt“

Ich frage Sie: Was muss man denn NOCH mehr wissen?

August 18, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Rattengehirn steuert Frankenstein!

Mit dem beeindruckenden Titel „Rattengehirn steuert „Frankenstein“-Roboter“ machte mch die Seite diepresse.com vor wenigen Tagen wirklich neugierig auf eine vermeintlich grandios politisch inkorrekte Polemik bezüglich einiger Olympioniken bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Peking.

Den Verdacht hatte ich bei einigen offensichtlichen  Cyborg-Sportlern ja schon länger, jedch entpuppte sich der famos reißerisch betitelte Artikel doch nur als eine P.M.-artige Meldung aus dem Bereich der Robotik.

Wir sagen: Langweilig!

August 17, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Die Harnstoff-Verschwörung

Endlich konnten wir aufdecken, warum die Entwicklung des sogenannten Harnstoffmotors (bei dem das als Harnstoff ausgeschiedene Ammoniak zur Explosion gebracht wird und somit eine Unabhängigkeit von sog. fossilen Brennstoffen wie Erdöl mit sich bringt) von so vielen Politikern, Lobbyisten und Wirtschaftsbonzen torpediert und behindert wird.

Nach Verabreichung einer gehörigen Dosis „Natriumpentothal des kleinen Mannes“ (zwei Dutzend Schnaps auf unsere Kosten) gestand uns gegenüber ein hohes Tier aus der niedersächsischen  Wirtschaft mit guten Verbindungen zur Politik unverholen in einer bekannten Wolfenbütteler Kneipe:

„Ja, mensch! Wir wissen doch selbst, daß wir selbst die größten Pisser sind! Und meinst Du, WIR wollen die Melkkühe der Nation sein? Dann müssten wir ja mal richtig arbeiten für Euer Geld, hahaha!“

Wir danken für diese deutlichen Worte.

August 15, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Deutschlands Pharma-Industrie am Ende?

Vom einstigen Glanz der Errungenschaften pharmazeutischer Forschung und Industie in Deutschland ist heute nicht mehr viel zu spüren. Vorbei sind die einst glorreichen Zeiten von THALIDOMIT und HEROIN. So jedenfalls suggeriert das internationale Pharma-Ranking (Stand: 14.08.2008, 13:30 Uhr), in welchem Deutschland nur noch jämmerlich und unbeachtet das  Schlusslicht der weltweiten Top 5 darstellt, weit abgeschlagen hinter China und den USA, und deutlich hinter Korea und sogar Italien:

Platzierung Gold Silber Bronze
1. China 22 8 3
2. USA 10 9 15
3. Korea 6 7 3
4. Italien 6 4 3
5. Deutschland 6 2 3

I T A L I E N !!! Dass sich die seit Jahrzehnten im Dauerkriegszustand befindenden Vereinigten Staaten und das aussenpolitisch nicht minder bemühte China derart abheben, ist angesichts ihres akademischen Engagements in Sachen Erschaffung kybernetisch-organischer Supersoldaten nicht weiter verwunderlich. Aber Korea und Italien? Schiebung, Korruption und Siegerjustiz! Alleine die blosse Erwägung einer Überlegenheit eines der beiden Länder in der Steroid- und Dopingforschung ist lächerlich! Wir haben immerhin die DDR! Da bleibt nur zu hoffen, dass uns die schmächlichste aller Schändlichkeiten erspart bleibt, und wir nicht auch noch unter mysteriösen, nicht nachvollziehbaren Umständen von Frankreich überholt werden. Das käme einem neuen Versailles gleich, das man in Deutschland sicherlich nicht noch einmal so gelassen hinnehmen wird wie vor 75 Jahren!

Herzlichst, Euer

IG Ententeich Propaganda-Minister

August 14, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Die Natur ist eine Bestie

Als wir neulich im allseits beliebten und größtenteils einen erheiternden Einblick in die Mentalität des Durchschnittsbürgers gewährenden Internet-Gästebuch der Stadt Wolfenbüttel stöberten,stach uns folgender Eintrag ins Auge:

A. Fischer aus Wolfenbüttel schrieb dort am 25.07.08:
„herkulesstauden auch auf dem gebiet des stadtbads. rechts neben dem eingang, linkes okerufer. leider seit jahren trotz hinweis. danke“ (Eintrag komplett und unverändert übernommen)

Die Natur mal wieder, die olle Sau! Macht sie sich doch tatsächlich mal wieder am Okerufer breit. Und natürlich lässt sie dort gleich im GANZ großen Stil nonchalant die Giftpflanze des Jahres 2008 sprießen und über unbescholtene Bürger, die sich am Rande des Freibades in Gebüschen herumtreiben, herfallen. Jeder Spanner, dessen Freiluftnudel beim Handverkehr schon mal mit einem eracleum mantegazzianum in Berührung kam, wird die Empörung über diesen Naturbefall des Okerufers teilen.  Hier musste gehandelt werden, daher beschäftigten wir uns eingehender mit dem Thema und überprüften, welche  in der Liste der Giftpflanzen aufgeführten Unheilsbringer in Wolfenbüttel sonst noch verbreitet sind.

Unfassbar!!! Ganz Wolfenbüttel ist VOLL von gesundheitsapokalyptischem Grünzeug, jeder Reihenhausgarten gleicht mittlerweile quasi einer Todesfalle! Wir forderten daher per Gästebucheintrag die Stadt auf, einen großangelegten Einsatz von Agent-Orange in Wolfenbüttel nicht länge zu tabuisieren und endlich den Bürger vor der Bestie Natur zu schützen. Anstelle des ganzen mörderischen Grünzeugs könnte man ja auch Laguna-Beach auf die so gewonnenen Gebiete ausweiten: Am Strand gedeiht kein Höllenkraut, hier ist man sicher.

Natürlich wurde unser Gästebucheintrag nicht veröffentlicht, vermutlich legten fehlerfreie Orthographie und Interpunktion nahe, dass ein solcher Eintrag im Gästebuch Wolfenbüttels nichts, aber auch rein gar nichts zu suchen hätte. Man hat ja einen Ruf zu verlieren….

August 14, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Das Postamt | , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

„Bonjour tristesse“

…dachten sich wohl auch diese beiden adrett gestylten jungen Damen, die auf dem Weg zum schönsten Stadtstrandt der Welt -Laguna Beach am Ententeich Wolfenbüttel (aka Stadtgraben)- am gestrigen Tag von sintflutartigen Regenfällen, Orkanböen und einem eiszeitlichen Kälteeinbruch überrascht wurden. Beherzte Anwohner boten ihnen und ihren mondänen Frisuren Schutz, wodurch das Schlimmste gerade noch abgewendet werden konnte. Die traurigen Blicke der beiden enttäuschten Partymäuse sind jedoch eine beredte Anklage gegen diesen lagunafeindlichen Sommer.

Wir fragen: Wird hier wieder mal die Indoor-Gastronomie bevorzugt?

Hinweis! Auch wenn manche anhand des obigen Fotos glauben mögen, Gülcan Kamps, Collien Fernandes, Paris Hilton, Nicole Richie, Else Kling, Mary-Kate & Ashley Olsen oder andere „It-Girls“ hätten Laguna Beach Wolfenbüttel einen Besuch abgestattet: Das obige Foto zeigt trotz einer frappierenden Ähnlichkeit keines der genannten Glamour-Girls.

August 13, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Wolfenbüttel | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Heiners Geistesblitz

Vor einiger Zeit machte uns ein Leser unseres feinen Blogs auf einen lustigen Fernsehauftritt des Niedersächsischen Ministers für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufmerksam. Nach Sichtung des betreffenden Videomaterials konnten wir einfach nicht anders und mussten Herrn Hans-Heinrich („Heiner“) Ehlen perönlich mitteilen, was wir davon halten, auch wenn uns dieses Thema eigentlich hinten vorbeigehen könnte. Aber angesichts  halbgarer Ideen, die nur Maskerade für die eigentliche Intention sind, juckte es uns ja schon immer in den Fingern (man erinnere sich an die IG-Stadtgraben). Folglich schrieben wir am 03.07.2008 folgende Mail an Herrn Ehlen, die natürlich unbeantwortet blieb. In einer solchen Position hat man eben anderes zu tun (überlegen, mit welcher bizarren und populistischen Idee ich es mal wieder ins Fernsehen schaffe z.B.), als lächeriche Bürgermails zu beantworten. Wir wollen das unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten….

„Sehr geehrter Herr Ehlen,

mit Bestürzung nahmen wir den alljährlichen medialen Sommerloch-Aufguß der Panikmache wegen sog. Kampfhunde auch in diesem Jahr zur Kenntnis. In diesem Zusammenhang haben wir auch Interview-Ausschnitte mit Ihnen z.B. auf Pro7 gesehen, in dem Sie unter anderem einen „Hundeführerschein“ in Erwägung zogen. Dies begründeten Sie mit der Aussage, Hunde könnten eine Waffe sein und wer eine Waffe besäße, müsse auch die entsprechende Eignung nachweisen.

Hierzu merken wir folgendes an: Auch ein Küchenmesser KANN eine Waffe sein. Trotzdem würde jeder, der hierfür einen Waffenschein fordert, ungläubige Lacher auf seiner Seite haben. Komischerweise lacht aber angesichts dieser „neuen Welle von Kampfhund-Beißattacken“ niemand über den Vorschlag, noch mehr Gesetze zu erlassen. Eben weil es sich ja um diese fürchterlichen Kampfhunde handelt, die ja -glaubt man den Medien- eine ständige Gefahr für uns alle darstellen. Und leider gibt es auch immer wieder Menschen, die auf diesen Populismus-Zug (aus welchen Gründen auch immer) aufspringen und somit in der Öffentlichkeit ein Zerrbild der Realität vermitteln, welches jeden denkenden Menschen erstaunt mit dem Kopf schütteln lässt.

Es ist hinlänglich bekannt, daß GANZJÄHRIG Hunde jeder Rasse leider Menschen verletzen und dass als Kampfhunde diffamierte Rassen hier nicht in Bezug auf die Häufigkeit auffallen, weshalb sich unter anderem auch die maßgeblich an der Entwicklung des sogenannten Wesenstestes beteiligte Frau Dr. Feddersen-Petersen dagegen aussprach, diesen Test auf ganze Rassen anzuwenden. Auch die hinter den populistischen Nachrichten stehenden Fakten sprechen eine eindeutige Sprache, wenn zum Beispiel in einem reißerischen Bericht über die Welle von Kampfhundattacken am Rande und nebenbei erwähnt wird, dass es sich mitnichten um Hunde sogenannter Kampfhundrassen handelte. So geschehen zum Beispiel, als der Angriff einer Deutschen Dogge im Landkreis Wolfenbüttel in einem Atemzug mit der angeblichen Welle von Kampfhundattacken genannt wurde. Darüber hinaus schaffen es zum Beispiel die Attacken „angesehener“ Hunderassen nicht mal während des Sommerloches in die Medien, es sei denn, es handelt sich um besonders tragische Zwischenfälle. Jedoch wurden in solchen Zusammenhängen noch NIE z.B. die gesamten Hütehundrassen als besonders gefährlich dargestellt, obwohl sie jede ernst zu nehmende Statistik anführen.

Es ist klar, daß Medien sich insbessondere während des Sommerlochs natürlich möglichst prägnante Aufhänger suchen. Hierzu eignen sich besonders Schock-Namen wie KILLER-Bienen oder eben KAMPF-Hunde. Und jeder weiß auch, dass es so ist und warum. Wir würden uns allerdings wünschen, dass auch und gerade Politiker über solchen Dingen stehen und jenseits populistischer Medienpräsenz agieren. Warum kommt nicht mal ein Politiker auf die Idee, die Dinge beim Namen zu nennen? Das würde seinen Bekanntheitsgrad bestimmt mehr steigern, als auf falschen Hintergründen basierende Sicherheitsversprechen, wie sie jeder macht der, auf diesen Zug aufspringt.

Wenn wir in Bezug auf Haustiere, insbesondere Hunde, 100% Sicherheit anstreben, müssen wir alle größeren Hunderassen abschaffen. Genau so, wie wir zugunsten einer generell 100% sicheren Gesellschaft hart erkämpfte Bürgerrechte opfern müssten. Aber: Wer möchte das ernsthaft?

Hier noch ein paar Tipps für weitere Aussagen, die dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen entgegenkommen könnten:

1. Trotz Führerschein für KFZ sterben jährlich tausende von Menschen, oft durch Fahrlässigkeit des KFZ-Besitzers. Forderung daher: Gesetzesänderungen, die den Eignungsnachweis zum Führen von KFZ schärfer regeln, z.B. Führerschein erst ab 25!

2. Jeder Mann KANN ein Vergewaltiger sein, sein Penis somit eine Waffe. Forderung daher:  Psychologische Gutachten für jeden Mann bezüglich der gesellschaftlichen Unbedenklichkeit!

3. Gewalttaten finden zum großen Teil innerhalb von Familien statt. Forderung daher: Eignungsprüfung, ob paarungswillige Bürger geeignet sind, zusammen zu leben. Weitere Prüfung bei Kinderwunsch. In sozialen Brennpunkten Kameraüberwachung der betreffenden Wohneinheiten.

4. Ein Großteil aller tödlichen Unfälle findet in der Wohnung statt. Forderung daher: Jedem Bürger seineGummizelle.

Enttäuscht,

Ihre IG-Etenteich

August 11, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Das Postamt | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Dosenpfand-Jubiläum

Am 01.01.2009 wird sich die Einführung des als „Dosenpfand“ bekannt gewordenen „Einwegpfandes“ zum 6. mal jähren. Da die IG Ententeich Wolfenbüttel gemeinhin dafür bekannt ist, heisse Bräute Eisen rigoros als erste anzupacken, scheuen wir auch in diesem Fall nicht die Verantwortung. Ergo ist es Zeit für ein erstes Resumée: Was hat sich geändert? Welche Hoffnungen und Befürchtungen gingen in Erfüllung, welche nicht?

Das wohl augenscheinlichste Ergebnis dieses Unsinns ist natürlich das Verschwinden alteingesessener Köstlichkeiten wie Karlsquell- und Hansa-Pils aus formschönen Weißblechkaraffen, die perfekteste Symbiose aus hoher Braukunst, Funktionalität und Design, die die Menschheit je hervorbrachte. Gemessen an alten Zeiten beschämend nehmen sich heutige herumlungernde Jugendliche hingegen aus, wenn  Sie da sitzen mit ihrem Ersatz für die genannten Kultdosenbiere, der meist ostzonalen Ekelplörre „Oettinger“, aber das ist ein anderes Thema. Über Geschmack kann man bekanntlich nicht streiten. Und schon gar nicht mit Menschen, die vermaledeites, übel riechendes, jeden wachen westdeutschen Geschmacksnerv beleidigendes Zonenbräu in sich reinschütten, was schmeckt wie Bitterfeld-Sandy oder Chemnitz-Chantalle im Schritt. Brrr!

Was ist aber aus den Plänen von Jürgen Trittin geworden, das blöde Volk durch einen hohen Einwegpfand auf die ökologische Bedenklichkeit ihrer Trinkgewohnheiten aufmerksam zu machen und sie darüber hinaus zum Kauf ökologisch unbedenklicherer Mehrwegflaschen zu erziehen? Offensichtlich ging auch diese famose Trittin-Phantasterei voll und ganz nach hinten los:  So wurde ich letztens in einer Kneipe unfreiwillig Zeuge eines Gespräches am Nachbartisch, in dem sich ein Gesprächsteilnehmer mit seinem Ökobewußtsein brüstete. Schließlich gäbe es ja nur noch Pfandflaschen, was ja allgemeinhin als gut gilt und somit jeder automatisch die Umwelt schützt. Die Tatsache, dass Pfand nicht gleich gut ist, kam also in Volkes dumpfem Geiste noch nicht so an, wie Trittin sich das vorgestellt hat. Der deutsche Blödmichel denkt halt automatisch und wie gewohnt tapetenflachPfand=Mehrweg=Gut„, obwohl er sich ja an jedem Einwegpfandautomaten eigentlich Gedanken darüber machen könnte, wie man seiner Meinung nach die lautstark vor seinen Augen zerquetschten Pullen wiederverwerten soll. Dass seine Flaschen jetzt eben einfach nur nicht mehr von ihm zuhause, sodern von jemand anderem woanders weggeworfen werden (wieder ein Schritt in Richtung supicooler Vollbeschäftigung mit totalschwachsinnigen 1-Euro-Jobs für alle!), dafür reicht´s dann eben doch nicht.

Alles in allem wiegt aber dieser belustigende Einblick in die schier unendliche Blöd- und Stumpfsinnigkeit typisch deutscher Spatzenhirne KEINESFALLS den eingangs geschilderten Verlust einiger großartiger Dosenbiere auf….

Nun denn, weinen hilft auch nicht und Wolters, das weltbeste Bier schmeckt nun mal auch aus der Flasche. Und 8 Cent Mehrwegpfand in der FuZo zu zerdeppern ist ja auch irgendwie weit rotziger als ne Dose wegzuwerfen. Da können sich ja nicht mal Kinder dran schneiden tun, wie ungeil.

August 10, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , | Noch keine Kommentare

Siggi vor- Eigentor!

Zu starken und eindeutigen Worten in Bezug auf die bei Besserverdienern in letzter Zeit sehr beliebten und überaus unsinngen „Sport & Utility Vehicles“ (SUV) ließ sich das ökologische Gewissen der Republik, Sigmar Gabriel der WELT-Online gegenüber hinreissen:

„Ich verstehe nicht, warum 15 Liter Spritverbrauch pro 100 Kilometer bei einem Geländewagen als Dienstkraftfahrzeug steuerlich abgesetzt werden können, wenn der Halter ein solches Auto für seine beruflichen Tätigkeiten nicht braucht. Wer so eine Spritschleuder unbedingt fahren will, soll das von mir aus tun, aber nicht auf Kosten der übrigen Steuerzahler.“

Natürlich hat er damit zweifellos recht. Warum sollten Steuerzahler irgendwelchen potenzschwachen Städtern ihre Spinnerautos in Form von z.B. VW Touareg oder Porsche Cayenne als Dienstfahrzeug mitfinanzieren? Diese Kisten sind ohnehin so unsinnig wie eine Flutlichtanlage im Kühlschrank (die natürlich rund um die Uhr in Betrieb, man kann ja nie wissen).

Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Tatsache, warum unser mit so profundem Weitblick und ökologischem Gewissen gesegnete Umwelt-Erzengel Gabriel zum Beispiel zur Eröffnung des AHA-Erlebnis Kindermuseum in Wolfenbüttel unbestätigten Zugenaussagen zufolge gleich mit DREI VW Phaeton anreiste…..- eventuell musste ja sein Umweltgewissen aufgrund der immensen Größe in zwei gesonderten Fahrzeugen transportiert werden .

Jedenfalls ist der Phaeton ja ebenfalls ein Gefährt, welches selbst in der kleinsten Motorisierungsvariante (die natürlich einem Staatsmann wie Umweltsiggi nicht angemessen sein dürfte) einen Verbrauch jenseits der 10-Liter-Grenze aufweist und rundherum eine ebenfalls brunzdumme und überflüssige CO2-Schleuder ist, die ihresgleichen sucht.

Und diese drei Phaetons werden -wie alle anderen unsinnigen Statussymbole unserer verlogenen und doppelzüngigen Politikerkaste auch- ja schließlich VOLL und GANZ -von der Anschaffung über die Betankung, Steuer und Versicherung, bis hin zu jeder kleinen Reparatur- vom Steuerzahler finanziert. Aber wer welches Fahrzeug für seine „Arbeit“ unbedingt BRAUCHT und daher auch finanziert bekommt, das möchte der Siggi dann schon gern alleine entscheiden. Sonst verböte ihm irgendwann noch jemand seinen Fahrzeug-Fetisch,  die Alleinflüge von Urlaubsinseln quer durch die Weltgeschichte und die Privatbesuche auf Steuerkosten bei seiner Familie…. und DAS ginge ja nun wirklich gar nicht!

August 8, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Diktatur ist hip

Anfangs erstaunt nahm ich kürzlich zur Kenntnis, dass der rumänische Renaultableger Dacia im Fernsehen unverholen mit Dikaturbefürwortern oder gar tasächlichen Diktatoren wie Karl Marx, Che Guevara, Fidel Castro, Mao etc. für seine Billigfahrzeuge wirbt.

Daher sah ich die Meldung eines Boulevardmagazins im Privatfernsehen zuerst als logische Fortführung dieser Strategie an, als dort vermeldet wurde, die Telekom würde nun mit dem irren Pol Pot werben.

Später erfuhr ich jedoch, daß dieses Mißverständnis der ungenauen englischen Aussprache der Moderatorin geschuldet war und es doch nur um irgendeinen pummeligen Opernsänger ging.

Aber MÖGLICH wär´s allemal gewesen….

August 2, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare