Allah oder gaga?
Nachdem die islamische Rechtsprechung, welche nach eigenem Selbstverständnis auf „Wissen, Logik und Argumentataion“ beruht, unlängst einen Esel in Ägypten wegen Maiskolbendiebstahls zu eintägiger Haftstrafe verurteilte, fordern ägyptische Geistliche nun die Todesstafe für Micky Maus wegen Spionage und Sabotage im Auftrag des Teufels. Einig sind sich die Geistlichen diesbezüglich allerdings nicht. Zwar räumen kritische Stimmen ein, dass alle „Agenten Satans“, also Mäuse, zu töten seien, eine Comicfigur aufs Schafott zu stellen sei jedoch unlogisch. Ausserdem rücke diese Forderung den Islam in ein schlechtes Licht.

Diabolischer Gesandter aus der Hölle: Micky Maus manövriert sein Todesschiff auf dem Styx ins Diesseits mit Sünde und Pest an Bord
Einige Dinge aus der uns umgebenden Realität gestatten keinerlei satirische Interpretation. Der Islam kennt eben nur ein einziges Lustiges Taschenbuch. Ohne Micky Maus. Wer sind wir, darüber zu urteilen? Wir lassen diese Meldung daher einfach mal so stehen und entschuldigen uns für die schlecht gewählte Überschrift dieses Artikels.
Paparazzi outen De Niro
Schon lange war es im Gespräch, nun verdichten sich die Anzeichen:
Es wird höchstwahrscheinlich eine Fortsetzung des Klassikers „Rain Man“ (Regie: Barry Levinson) geben. Nachdem Dustin Hoffman jedoch bereits vor geraumer Zeit signalisierte, nicht mehr für diesen herausfordernden Part zur Verfügung zu stehen, war das Rätselraten groß. Welcher andere Schauspieler ist wirklich fähig, die Rolle des autistischen Raymond so überzeugend zu spielen?
Einem befreundeten Paparazzi haben wir die Auflösung dieses Rätsels zu verdanken- er schoß Fotos von streng geheimen Set und offenbart damit: Der in die Jahre gekommene Raymond kann in Rain Man 2 einfach von niemadem derart gut dargestellt werden, wie von ROBERT DE NIRO. Wir sehen HIER eine erste Aufnahme des Method-Acting erfahrenen Charakterdarstellers, wie er in aus dem ersten Teil gewohnt bizarren Outfit versucht, sich den typisch autistischen Gesichtsausdruck anzueignen, den Hoffmann bereits im ersten Teil in einer Freudenszene so hervorragend inszenierte. Wir meinen: Gelungen, Herr De Niro! Der Academy Award 2009 wird Ihnen sicher sein!
Massaker in Bayern – Huber ruft Diktatur aus
Zugegeben: so ganz nüchtern war ich gestern Abend nicht und es mag sein, dass meine Erinnerung an die Wahlberichterstattung auf Pro7 durch von gelegentlichen Awareness-Phänomenen unterbrochener Alkoholnarkose getrübt ist, aber sicher ist mal eines: Die dunkle Seite hat zum Schluss doch noch gewonnen. Zwar beriet sich das Stimmvieh mehrheitlich gegen ihren amtierenden Ministerpräsidenten und versagte dem obersten Kanzler erstmals seit Jahrzehnten die Alleinherrschaft. Was aber den CSU-Chef nicht etwa dazu veranlasste, seinen Rücktritt einzureichen, sondern gegen 22 Uhr kurzerhand das Parlament neu zu ordnen und das 1. galaktische Imperium unter offizieller Führung seines unheimlichen Schülers Beckstein auszurufen, und zwar mit überwiegender Zustimmung des bayerischen Senats und sofortiger Einverleibung einer dankbaren Marionette FDP.

Die Sith-Lords: Darth Huber, der dunkle Lord der Sith, und sein neuer Schüler, Darth Beckstein, erklären das Parlament für entmachtet und rufen das 1. Bayerische imperium aus.
Mitglieder der oppositionellen J.E.D.I. wurden noch am selben Abend abgeschlachtet, noch nicht einmal vor unschuldigen Kindern aus der Jugendorganisation „Jünglinge“ machten die ehemals republikanischen Truppen Halt. Nur einer Handvoll Oppositioneller gelang die Flucht ins Schweizer Exil.
So zumindest habe ich das im halbkomatösen Dämmerzustand interpretiert. Auf Pro7 lief doch die Wahlübertragung, oder nicht?
Berühmte Persönlichkeiten (2)
Franz Papen (geb. 29.10.1878 in Reichtum – gest. 02.05.1969 in Vergessenheit)
Die frühe Kindheit des kleinen Rackers Franz war geprägt von Entbehrung und Enthaltsamkeit, so waren ihm z.B. für die damlige Zeit verbreitete Dinge wie Hunger, Not und Leid gänzlich unbekannt, weil er einfach alles in seinen kleinen Schnöselarsch geblasen bekam. Er war das Seitensprungresultat des schwerreichen Großganoven Fritz „der König“ Papen und der kaukasischen Straßendirne Nadja Machsmir, entstanden auf einer ausgelassenen Koksparty mit den ganz großen Fischen im „Milieu“.
Die Jugend verbringt der charaktergeschädigte Lebemann damit, sein Taschengeld für obskure Vornamen und Adelstitel auszugeben, was bei den Mädchen in der Nachbrschaft das Sprichwort entstehen lässt „Langer Name, kurzer…“ Als er im Alter von 10 Jahren genug bekloppte Namen gekauft hat und nun Franz Mandy Joseph Hermann Michael Maria Insch´allah Goebbels von und zu Papen und Pupen, Erbsälzer zu Werl und Erbschleicher von Neuwerk heisst, erfüllt er damit automatisch die Aufnahmekriterien für das Eliteinternat Salem, wor er alsbald seinen schwerreichen aber behinderten Namensvetter Joseph Goebbels kennen und lieben lernt.
Die beiden ecken überall an, beschmieren die Türklinken des Lehrerzimmers mit Kot, werfen Mitschüler aus dem Fenster, erpressen sich bei anderen Knaben sexuelle Gefälligkeiten etc., werden aber ständig ihrer reichen Eltern wegen von Strafe erschont. Sie verbringen eine unbeschwerte Zeit der Liebe, wie sie wohl nur unter völlig weltfremden reichen Schnöseln bekannt ist.
Ein jähes Ende nimmt die Beziehung, als Joseph Goebbels sich immer häufiger mit dem bürgerlichen Hausmeister Salems, Adolf Hitler abgibt. Franz Papen schäumt vor Wut und verlässt von Eifersucht zerrissen kurzerhand das Internat, will alles hinter sich lassen und als Aussteiger in Portugal nur noch von Gold und Perlen leben.
Jahre später, als ihm am portugiesischen Strand von einem Lakaien die Tageszeitung vorgelesen wird, erfährt Franz davon, dass Joseph Goebbels nun mit Hausmeister Adolf die Idee verwirklicht hat, die eigentlich Franz und er in ihrem ersten Liebesjahr hatten: Die Gründung der NSDAP.
Franz denkt sich „Sapperlot, dieses Lumpenpack!“ und schreitet flugs zur Tat. Er kauft sich einen hohen Posten bei der Zentrumspartei und wettert gehörig gegen seine Weggefährten. Der ungebildete und minderwertige Plebs auf den Straßen glaubt´s wie immer und Franz ist dick im Geschäft. Joseph und Adolf müssen in den sauren Apfel beissen und ihm einen Posten als überbezahltem Nutzidioten anbieten, den er zu gerne annimmt, weil er so von Arbeit befreit den schönen Dingen desLebens nachgehen kann: Drogen, Gruppensex, Syphilis. Hiermit beschäftigt er sich dann auch bis Ende des zweiten Weltkrieges hauptsächlich.
Danach war nur noch Schmalhans Küchenmeister. Die ganze Kohle der Eltern verprasst, er selbst runtergewirtschaftet wie das Familienvermögen, die immensen Schulden zwingen ihn zum Verkauf seiner irren Namen und seines Körpers- die jedoch allesamt keiner haben will. Ohne Knete keine Fete, er lebt kurz „von Stütze“ in einer heruntergekommenen Einraumwohnung in einem berüchtigten Haus in der Dürerstraße Wolfenbüttel, keiner beachtet ihn und wäre nicht zufällig jemand beim Reinemachen über seinen Leichnam in der Gosse gestolpert, hätte man sein Ableben nicht bemerkt. Recht so.
Das Böcklein in der Muttermilch
„Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter bereiten“, so wiederholt die Tora in den Mosesbüchern dreimalig, und die talmudischen Schriften leiten daraus das elementare Speisegesetz strikter Trennung von fleischhaltigen Speisen einerseits und milchhaltigen Speisen andererseits ab – Einschränkungen, die in heutigen Zeiten von Fastfood und Nouvelle Cuisine die Praxis jüdisch-orthodoxen Glaubens enorm erschweren. Allerdings gibt es natürlich Ausnahmen: Speisen und Gerichte, die von sich aus und teilweise sogar ohne Einfluss des Talmuds „koscher“ sind und unbekümmert verzehrt werden dürfen. Ein Fruchtjoghurt etwa, oder ein Schwyzer Käse-Fondue. So sollte man meinen.
Allerdings legt sich mit neuesten Erkenntnissen Schweizer Archäologen ein Schatten über diesen ohnehin schon spärlichen Rest der Unbekümmertheit insbesondere hinsichtlich der koscheren Küche unserer schweizer Nachbarn. Und das nicht nur aus der Perspektive praktizierender Juden.
Denn nicht allein die morgenländischen Kulturen entwickelten Vorschriften um das Wie und Was der Ernährung. Auch die westlichen Kulturen verfügen über ein kanonisches Mindestmass an diesbezüglicher Reglementierung, wenn auch diese abendländische Variante vergleichweise erschütternd banal erscheint: „Du sollst deine Mitmenschen nicht aufessen“. Das mag selbstverständlich und eigentlich keiner expliziten Erwähnung wert wirken. Doch im Schweizer Kanton Waadt wurden nahe Lausanne zwei ca. 2000 jahre alte Leichen gefunden, augenscheinlich angeknabbert und zuvor aufs Köstlichste zubereitet und gegart. „Wir nehmen an, dass sie gebraten und gegessen wurden“, so einer der Archäologen an der Fundstelle. Noch seien keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, doch der gelegentliche Verzehr von Menschenfleisch im Keltischen Kulturraum läge aber sicherlich im Bereich des Möglichen.
Etwas befremdlich ziert sich der Gedanke an Kannibalismus direkt vor der eigenen Haustüre ja schon, allerdings tatsächlich keineswegs unglaubwürdig. Immerhin bevölkerten die Helvetier eine hochgelegene Bergregion, und Bergvölker sind damals wie heute bekanntermassen doch eher „eigen“ – um nicht zu sagen: plemplem – was u.a. sicherlich auf den geringen Sauerstoffgehalt der Höhenluft zurückzuführen ist (deswegen grinst der Dalai Lama auch so komisch, und deswegen hat in Bayern die CSU die absolute Mehrheit). Zudem und insbesondere handelt es sich bei dem betreffenden Volksstamm der Helvetier um Kelten, und wenn eines über das Keltische Völkchen bekannt ist, dann ihre unerschöpfliche kulturelle Vielfalt an hirnrissigen und bisweilen grausamen Traditionen, Ritualen und Praktiken.
Wem nun der gute alte Weihnachtsbaum nicht unbekannt ist, der weiss, wie hartnäckig sich solche alten Traditionen halten. Je sinnloser, idiotischer und geschmackloser die traditionelle Eigenschaft, desto tiefer verbeisst sie sich in der kulturellen Erblast der kommenden Gesellschaften. Man denke hier an ebenso bunte wie vergammelte Ostereier oder auch den weiterhin präsenten germanischen Autoritätsfetischismus, welcher die Infragestellung von Senfeiern, Weisswursterln und Königsberger Klopsen im Grundgedanken zu ersticken vermochte, man denke an die bretonische Küche und ihre Minzsoße.
Ein kannibalisches Kulturerbe ist demzufolge geradezu prädestiniert, die Zeit zu überdauern. Eine etwas unheimliche Vorstellung, aber – auch hier – keinesfalls abwegig.
Long Story short: Wer – aus welchen Gründen auch immer - Fleischiges in Milchigem ablehnt, sollte bei seinem nächsten Besuch bei unseren eigentümlichen Alpennachbarn vorsichtshalber darauf achten, sein Käsefondue vor dem Verzehr ein- oder zweimal umzurühren, um sicherzustellen, dass sich nicht vielleicht doch ein genschnetzelter Kelte darin befindet.
Shalom,
Euer Rabbi Ententeich
Berühmte Persönlichkeiten (1)
Gustav Stresemann (10.05.1878 – 03.10.1929)
Der kleine Gustav war schon im Alter von drei Jahren ein bei allen unbeliebter, kleiner langweiliger Spießer in einem viel zu großen, mausgrauen Anzug und mit glanzlosen Schweinsaugen, welche nichts als stumpfsinnige Leere zeigten. Andere Kinder und seine eigenen Eltern mieden ihn stets, da sein dumpfer und nichtssagender Blick, sowie seine tonlose und ermüdende Aussprache ihnen Unbehagen bereitete. Leider war die Wissenschaft noch nicht so weit, den Eltern helfen zu können und so wuchs die wohl langweiligste Tranfunzel heran, die die Familie Stresemann je hervorbrachte. Gustavs Enkel gaben später in einem Interview zu Protokoll: „Hätte es damals bereits wissenschaftliche Errungenschaften wie Tiefkühltruhen gegeben, unser Stammbaum hätte ein jähes Ende gefunden.“
Seine Jugend verief trist und trostlos, in der Kinderverwahranstalt wurde er lediglich als Kleiderständer mit einbezogen, auf der späteren Klippschule wurde er als Tafelschwamm (grau) benutzt. Da Schwämme kein Zeugnis bekommen, war es ihm unmöglich, eine weiterführende Schule zu besuchen und so erlernte er das Bierbrauen, wodurch er zum ersten mal von seinem Vater positiv bemerkt wurde, der jedoch kurze Zeit später an Leberzirrhose verschied. Die Mutter folgte ihm zwei Monate später ins nasse Grab, da sie die „schrecklich nichtssagende Göre“ nicht mehr ertrug.
Er teilte sich fortan in einem Heim für langweilige Waisen ein Bett mit seiner Halbschwester Daphne, mit der er aus Versehen im Schlaf (kalter Bauer) zwei Kinder zeugte, denen er die einfallslosen Vornamen „Herr“ und „Frau“ gab. Zeit ihres Lebens wurde von den beiden Unfällen verlangt, Gustav mit „Herr Vater“ anzusprechen.
Gustav redete sich angesichts der Tatsache, sebst im Schlaf noch einen gewissen negativen Einfluss auf andere ausüben zu können nun ein, dass er zu Höherem bestimmt sei und ging in die für gesichtslose Langweiler wie gemachte Politik, schloß sich dort -natürlich- der DVP an und wurde bald ihr langweiligstes Pferd im Stall.
Bereits 1919 konnte die DVP weite Teile der langweiligen Wählerschaft durch ein von Stresemann bei einem Besuch in Wolfenbüttel persönlich entworfenes Wahlplakat (s.u.) an sich binden, welches auch heute noch als Grundlage aller Langweilerplakate gilt, da man durch nur marginale Abwandlungen stets eine größtmögliche LangweilerWählerschaft anspricht. Seine Karriere war somit nicht mehr aufzuhalten.
In der Folgezeit gab es für Stresemann kein Halten mehr: Nachdem de Massen ihm willenlos zugähnten, verbot er im Handstreich sämtliche Farben, Neugeborene mussten sich sofort nach der Entbindung einer Lachmuskelamputation unterziehen, hektische Bewegungen wie zum Beispiel Tanz wurden unter Todesstrafe gestellt. Privat sah es natürlich wie bei allen verrückten Diktatoren anders aus, hier ließ sich der unsympathische Langweiler richtig gehen, Ausschweifungen ohne Gleichen waren die Folge und so wird von Zeitzeugen berichtet, er hätte im Jahr 1927 völlig von Sinnen auf die linkshändige Onanie umgestellt und sein Puls wäre dabei auf bedrohlich-infernalische 75 Schläge angestiegen. Sodom und Gomorrha pur!
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere erblickte Stresemann sich jedoch 1929 bei der morgendlichen Rasur (staubtrocken) im Spiegel und langweilte sich binnen Millisekunden selbst zu Tode, das viel zu späte Aus für einen der bemerkmitleidenswertesten Politiker, die Deutschland je gehabt hat.
Endgültige Demütigung
Als wäre es nicht genug, dass die Gegner von Laguna Beach dank unserer tatkräftigen Mithilfe in diesem Kräftemessen ihr Waterloo fanden, beginnt man nun auch noch die Siegerrolle durch perfide Demütigung des Unterlegenen (IG STADTGRABEN) zu untermauern. BRAVISSIMO!
Als ersten Schritt in diese Richtung lassen wir nur zu gern die für den 28.09.2008 (also zwischen Laguna-Oktoberfest und Laguna-Kürbisfest) angekündigte Rasenmähertreckerralley auf dem Laguna-Gelände am Ententeich Wolfenbüttel gelten. Hut ab, auch wenn diese Idee nicht GANZ an das von uns vorgeschlagene mitternächtliche Dynamitfischen mit anschließendem Höhenfeuerwerk heranreicht: es ist ja nur ein erster Schritt. Natürlich wird die IG Ententeich an diesem Spektakel mit einem Fuhrpark von ca. 20 schalldämmungsbefreiter Rasenmäher- und Trecker-Höllenboliden antreten und die Nacht zum Tage machen, um der doofen „grünen Lunge Wolfenbüttels“ und der dämlichen Entenbrut endlich vollends nach feinster Art der Siegerjustiz den Garaus zu machen.
Erfolg auf ganzer Linie
Wo man auch hinschaut, alles tanzt nach unserer Pfeife, recht so! Nicht genug, dass wir mittlerweile bei so gut wie jeder halbwegs relevanten Zweiwortsuche, bei der ein Teil aus dem Begriff „Wolfenbüttel“ besteht, auf einer der ersten Ergebnisseiten, wenn nicht sogar auf einem der ersten Plätze liegen, NEIN:
Nun wurde uns sogar ein Eintrag bei Wikipedia gewidmet. Geschrieben wurde dieser von einem Wikipedia-User mit dem Pseudonym „AnnettaJung„. Natürlich war dies nicht unsere Annetta, denn so eine Selbstbeweihräucherung betreiben wir natürlich grundsätzlich niemals. Hätte uns aber nicht weiter gestört, wenn die Recherche für diesen Artikel nicht offensichtlich so himmelschreiend schlecht gewesen wäre. Was da so geschrieben stand, KONNTEN wir uns einfach nicht gefallen lassen!
So behauptete der unsägliche Autor des Artikels z.B., es handele sich bei den Betreibern unserer Seite um „vermutlich Menschen mit mittlerem bis hohem Bildungsstand“.
Intellektuelle? WIR? Frechheit! Wir haben ja sogar, ganz im Sinne unseres großen Vorbildes Pol Pot, sämtliche verdächtig intellektuell aussehenden Brillenträger innerhalb unserer Redaktion gnadenlos erschossen!
Aus diesem Grunde mussten wir einfach Wikipedia auffordern, diesen grottenschlechten Artikel zu löschen. Und siehe da, selbst Wikipedia tanzt nach unserer Pfeife. Geben Sie heute mal dort als Suchbegriff „IG Ententeich“ ein: NICHTS da!
Vorbildliche Arbeitsmoral
Da soll noch einmal jemand den Erwerbslosen Arbeitsunwillen vorwerfen: Diesem Bericht zufolge erschlugen in Neu Delhi (Indien) 300 entlassene Arbeiter eines italienischen Autoteileherstellers nach gescheiterten Verhandlungen um Wiedereinstellung ihren Arbeitgeber kurzerhand mit einer Eisenstange .
Anhand solcher Vorfälle ist spätestens zu erkennen, wohin Engagement und Wille zur Arbeit führen können, welche dem fälschlicherweise als arbeitsunwillig geltenden Erwerbslosen hierzulande so lautstark abverlangt werden. Auch ist Indien weit entfernt, dennoch ist ein solches Szenario in Deutschland sicherlich ebenso denkbar.
Die Lösung immerhin liegt klar auf der Hand: Gebt den Arbeitslosen mehr Geld, dann prügelt sich auch niemand mehr um Arbeit.
In allerletzter Sekunde
Gerade noch rechtzeitig deckten heute Journalisten der BILD einen geplanten Anschlag auf den ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Joseph Strauss auf.
Angaben zufolge sollte das Sprengstoff-Attentat mithilfe eines manipulierten Modellflugzeugs verübt werden. In sorgfältiger Vorbereitung tüftelten RAF-Terroristen bereits seit 1977 in einer eigens dafür angemieteten Wohnung an ihrem perfiden Vorhaben, kamen allerdings – vermutlich aufgrund chronischer Schwierigkeiten im Personalmanagement – bislang noch nicht dazu, es in die Tat umzusetzen.
Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn nicht die BILD in beherztem journalistischen Eifer der RAF einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Ein Misslingen des Attentats wäre schliesslich aufgrund der einfachen Tatsache, dass das Ziel des Anschlags bereits seit 20 jahren tot ist, nahezu unmöglich gewesen.
Wir sagen: „Schäm dich, Rote Armee Fraktion!“ und „Weiter so, Franz Joseph!“
Parole?
Haha, da bin ich seit einiger Zeit mal wieder in good old Brathirnland und stöbere so in der erhaltenen Post *gähn* und da fallen mir doch tatsächlich ein paar Mails ins Auge, die zu lesen ich nicht müde werde.
Am 07.05.2008 um19:31 Uhr (so spät noch bei der Arbeit?) schrieb uns bereits zum 2. Mal die Braunschweiger Zeitung an (wie schon beim ersten Mal auch, mal wieder der Wolfenbütteler Anzeiger). Dieses Mal war es ein Herr T.S. , der uns UNTER der Auto-Signatur folgendes schrieb:
„Ich bitte um Rückruf bzw. Rückmeldung, um einige Fragen zu klären.
Besten Dank.“
Nun, was soll man denn darauf antworten, außer vielleicht am 13.05.2008 um 12:31Uhr:
„Sehr geehrter Herr SXXXXXXX,
exakt für die Kläung offener Fragen (und natürlich Fanpost und Drohmails) haben wir als Kontaktmöglichkeit eben diese E-Mail-Adresse eingerichtet. Nur stellen müssen sie diese Fragen eben schon, denn sonst können wir ja auch nicht antworten;-)
Ihre Mail kommt uns ein wenig so vor, als würden wir jemandem, an den wir eine Frage haben, auf den Anrufbeantworter sprechen „Hallo, ich habe eine Frage, ruf doch mal zurück!“, anstatt die Frage gleich zu stellen.
Mit freundlichem Gruß,
Annetta Jung
IG Ententeich Wolfenbüttel“
Aber als großstädtischer Profijournalist lässt man sich nicht so leicht aus der Reserve locken, spitzt stattdessen die Tasten und haut sofort (13.05.2008, 13:23 Uhr) ordentlich in die Vollen:
Nachtigall, ick hör dir trapsen! Da lässt der Herr Meinungsingenieur langsam die Maske fallen und verbales Agent Orange auf den virtuellen Sherwood Forest regnen. Auf den Busch hauen und schauen, was so rausläuft. Wir selbstewussten Paranoiker kennen uns aber mit solch perfiden Taktiken aus und antworteten in chatroomartiger Reaktionsgeschindigkeit schon am 13.05.2008, 20:03 Uhr:
„Sehr geehrter Herr SXXXXXXX,
da alle an unserem Blog beteiligten Personen auch verantwortlich sind, sprechen Sie ja hier gerade mit einer Verantwortlichen. Von daher können Sie also gerne Ihre noch offenen Fragen stellen. Natürlich werden wir nicht die Identitäten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unseres Blogs preisgeben. Dies hat unter anderem den einfachen Grund der Sorge um die eigene körperliche Unversehrtheit. Unter anderem die diversen uns vorliegenden Drohmails der Laguna-Beach-Gegner aus dem offenbar extrem rechten Lager und anderen geistig offenbar leicht derangierten Menschen lassen uns diese Vorgehensweise leider unumgänglich erscheinen. Ich als Nicht-Wolfenbüttlerin habe da zwar am wenigsten zu befürchten, aber man weiß ja nie.
Also fragen Sie doch einfach, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Im Zeitalter der Email ist es ja auch ein wenig überholt, auf Telefonate, Briefverkehr oder Rauchzeichen zu bestehen, oder
?
MfG,
Annetta Jung
IG Ententeich Wolfenbüttel“
Die Frage, was mich an diesem dämlichen Mailwechsel immer noch so umrührt, dass ich ihn hier veröffentliche, mag berechtigt sein. Ich kläre auf: Es ist nicht der Schriftwechsel an sich, sondern vielmehr drei Dinge:
1. Gehen wir mal davon aus, es handelt sich hierbei um den Versuch, Hintergründe etc. zu recherchieren. Was spräche gegen den Schriftverkehr per E-Mail, gerade in Zeiten, wo Herr Müller sogar Rentenangelegenheiten (Liebe BfA, was ist denn nun eigentlich mit Herrn Müllers Rente?) per Mail und Herr Stecher seine Lohnsteuererklärung übers Netz abwickeln kann? Den Herrn von der Braunschweiger Zeitung Wolfenbütteler Anzeiger muss also etwa anderes umgetrieben haben.
2. Ist er ein Fan unseres Blogs? Möchte er Autogramme? Wohl kaum, denn Fans unseres Blogs unterstellen wir jetzt einfach mal auch die Fähigkeit, unsere Zeilen richtig zu interpretieren. Und wer das kann, weiß auch, dass wir nach nichts weniger streben als nach Rampenlicht. Das kann es also auch nicht sein.
3. Ist er erklärter Feind unseres Blogs, eventuell sogar heimlich und privat Verbündeter mit unseren leider viel zu früh von uns gegangenen „Widersachern“, der IG LSG Stadtgraben Wolfenbüttel? Ging er davon aus, dass wir -wie die IG-Stdtgraben- mit ans Krankhafte grenzender Inbrunst die Öffentlichkeit suchen und somit beim erstbesten Anschein vermeintlichen Ruhmes jegliche Tarnung von uns reissen und unsere blanke Brust entblößt rufen „Feind! Stoß zu!“???
Wir werden es nie erfahren. Und aus diesem Grund ist es einer der haltbarsten Lacher. Für mich persönlich. Für Sie dürfte es eher langweilig gewesen sei, dies zu lesen.
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