Blog der IG Ententeich Wolfenbüttel

Lügen-Falschmeldungen-Halbwahrheiten-Gerüchte-Märchen

Konservatives Denken in Bildern (8)

heute: Der Geleerte

bismarckarbeitszimmer1886

genauer

Januar 28, 2009 Verfasst von ig4ententeich | History, Politik | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Aus dem dicken Arsch

werden auch die Redakteure und Redakteusen der IG Ententeich weiterhin pupen können, da in Deutschland endlich auch mal was für die Oberschicht getan wird. Plänen der Regierung zufolge will man nun auch endlich mal den von der Finanzkrise besondes betroffenen Besserverdienern unter die Arme greifen und die Kfz-Steuer senken. Aber damit die vom Pech verfolgten nicht über einen Kamm mit den Hartz-IV-Krisengewinnlern geschoren werden, betrifft diese Senkung nur Autos der Luxusklasse, oder zumindest mit einem besonders hohen Hubraum.  In der Redaktion wird schon darüber nachgedacht, ob wir unseren Fuhrpark nicht um einen Hummer aufrüsten sollten -für den täglichen Weg zum Bagelmaker…

Den Neidern sei entgegnet: Leben und leben lassen. Wer hat, der hat. Lieber im Maybach nach St. Tropez, als mit dem Golf zum Arbeitsamt. Ihr Stricher!

Januar 22, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Über uns | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Konservatives Denken in Bildern (7)

heute: Leitkultur

swastika

Januar 20, 2009 Verfasst von ig4ententeich | History, Politik, Sonstiges | , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Weltliteratur in Kürze (1)

Das Häschen sitzt im Zug einem Mann gegenüber und beobachtet ihn. Plötzlich spuckt der Herr einen Zentimenter an Häschens rechtem Löffel vorbei an die Wand und sagt: „Gestatten, Hartmut Schrunz, Kunstspucker!“.  Häschen überlegt kurz, spuckt dem Mann einen widerwärtigen Grünen mitten ins Gesicht und sagt anschließend: „Angenehm, Häschen. Ich bin Laie.“

(Hildegard von Bingen, um 1163)

Januar 18, 2009 Verfasst von ig4ententeich | History | , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Keuschuugel Dot Com

Das Internet wäre heute ohne Suchmaschinen kaum denkbar. Umgekehrt aber scheint eine Suchmaschine ohne Internet durchaus eine Alternative zu sein. Zumindest für gläubige Katholiken: Die „Catholic google custom search engine“ www.cathoogle.com geleitet seit einigen Tagen den bußfertigen Wanderer sicher durchs finstere Tal des World Wide Web. Das klingt vielversprechend, aber vergleichen Sie doch einmal die Trefferzahl für den Suchbegriff „porno“ bei Google mit der bei Cathoogle. Von wegen „mir wird nichts mangeln“.

Januar 15, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Bewährte Hausmittel (4)

Peinliche Urinränder auf dem Wohnzimmerteppich haben Gäste schnell vergessen, wenn man einfach erneut darüber unriniert und dann behauptet, da wären vorher keine gewesen.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Wunderlich werden (2)

heute: Selbstgespräche (mal wieder)

Am vergangenen Samstagnachmittag – ich befand mich gerade in diesem eigenartigen Zustand vernebelter Isolation, die man vespürt, wenn man die ganze Nacht durchgefeiert hat – kam ich für einen kurzen Augenblick in Gedanken aus irgendeinem Grund auf das Thema Selbstgespäche. Warum, weiss ich auch nicht, aber während ich amüsiert darüber nachdachte, hörte ich mich plötzlich kichernd laut zu mir selbst sagen: „Selbstgespräche“. Die anderen Leute im Supermarkt haben mich alle ganz komisch angeschaut.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges, Über uns | , , , , , , , , | 1 Kommentar

Bewährte Hausmittel (3)

Wenn man mal versehentlich vor den Augen anderer Leute sein großes Geschäft auf dem Wohnzimmerteppich verrichtet hat, kann man den Eindruck von Unzurechnungsfähigkeit noch verstärken, indem man anschliessend mit einem Toilettenpümpel darin herumstochert.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Bewährte Hausmittel (2)

Von einem eingetrockneten Kotzfleck auf dem Wohnzimmerteppich kann man geschickt ablenken, indem man einen frischen daneben platziert.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Bewährte Hausmittel (1)

Jeder kennt gerade in Zeiten des Würgegriffs von Väterchen Frost das elende Problem:

Wasserränder von hereingeschlepptem Schnee auf Laminat, Fliesen, PVC und Parkett, sowie brackige Pfützen auf den Teppichen, die unschöne Flecken hinterlassen.

Die IG Ententeich empfiehlt hier ein in der Vergangenheit vielfach bewährtes Hausmittel, bevor die Zustände vollends unerträglich werden:

Werden Sie Mietnomade!  Hierbei handelt es sich quasi um ein Allheilmittel gegen unbehagliche Wohnverhältnisse. Vergilbte Tapeten, schimmeliger Abwasch bis auf Augenhöhe, Brand- und Hundekotflecken überall, die letzten 20 Jahrgänge Prospektmaterial stapeln sich im Flur? Hier hilft oftmals nur noch ein radikaler „Tapetenwechsel„…

Januar 11, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Passauer Neuigkeiten

Wie wir der bürgerlichen, vom Zeitgeist geprägten Boulevardpresse entnehmen konnten, macht der Fall Mannichl auch nach der Übergabe der Ermittlungshoheit an das BKA keine Fortschritte. Und was passiert in solchen Fällen natürlich? Richtig, die Ermittler grübeln über andere Möglichkeiten nach und schmieden dabei zu allererst natürlich die Verschwörungstheorie, der Attentäter könnte auch ein Linker gewesen sein, der mit der am Tatort dem Opfer überreichten Grußbotschaft «Viele Grüße vom nationalen Widerstand, du linkes Bullenschwein, du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum» nur den Verdacht auf die im Grunde harmlose Naziszene lenken wolle, um diese in perfider linker Hetzmanier zu diskreditieren.

Es ist jetzt wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die bislang den Nazis angelasteten Verbrechen im dritten Reich als die demagogischen Aktionen verkleideter Kommunisten entlarvt werden.

Sehr schön fanden wir übrigens, daß folgende Tatsache als kaum erklärbare „Ungereimtheit“ hingestellt wird:   „Warum aber verdeckte der Täter seine auffallenden Tätowierungen nicht, war er doch offenbar so weitsichtig, Fingerabdrücke an der Tatwaffe zu vermeiden?“ (Quelle: www.welt.de, 10.01.2009)   Man zieht hier also schnell in Erwägung, dass es sich um einen linken Attentäter handeln könnte, der mit rechten Parolen von sich ablenken will, kommt aber nach mehreren Wochen SOKO-Kopfzerbrechen nicht auf die Idee, dass es sich vielleicht um Klebe-Tattoos gehandelt haben könnte, um vom Attentäter abzulenken?  Stellen sie sich mal vor, jemand mit auffallenden Tätowierungen kommt drohend mit einem Messer auf sie zu und sticht sie binnen Sekunden nieder: Erinnern sie sich hinterher vorrangig an die Form seiner Lippen, Ohren, Nase, an die Stellung seiner Augen… oder eben an auffällige Tattoos, die er vielleicht 20 Minuten später schon gar nicht mehr hat?

Blödsinn, das wäre nun wirklich zu weit hergeholt. Lassen sie uns stattdessen lieber erst mal in der linken Szene nach jemandem mit Tattoos suchen, auf die die Beschreibung passt. Wenn der dann auch noch Handschuhe besitzt, wird  er´s schon gewesen sein….

Januar 10, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Weltwirtschaftskrise: die Opfer

Eine Fernseh-Kurzdokumentation verdeutlichte gestern eindrucksvoll die schrecklichen Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise anhand eines herzzerreissenden Einzelschicksals. Die Dokumentation beginnt auf dem Rücksitz einer Mietlimousine. Ein Mann in den Mittdreissigern in schwarzem Armani blickt apathisch auf die vorbeiziehnde Kulisse lower Manhattans. Vor kurzem, so erklärt er mit teilnahmsloser Stimme, hätte er sich Limousine und Chauffeur noch für jeden seiner Dienstwege leisten können, heute reiche es gerade einmal für die Fahrt zur Arbeit und zurück. Vor ein paar Monaten noch stand der adrette Wallstreet-Broker kurz vor seiner ersten Milliarde, doch der globale ökonomische Einbruch hatte ihn schlagartig an den Abgrund der Armut katapultiert. Er ist wieder da angekommen, wo er begann: ganz unten, als einfacher Multimillionär. Leute wie er sind es, die unter der Wirtschaftskrise ganz besonders zu leiden haben, und wie viele seiner Zunft ist er gezwungen, seinen Lebensstandard den Verhältnissen unterzuordnen. Wie sehr sich Leben und Tagesablauf des jungen Börsenspekulanten geändert hat, zeigt die Dokumentation sehr beispielhaft anhand der Gestaltung seiner Mittagspause. Denn hier heisst es für ihn nun Bulette statt Kaviar. So sieht man ihn als einzigen Gast in einer Imbiss-Bude in der Wall Street sitzend einsam und traurig in seinem Cheeseburger herumstochern. Einem Burger aus Kobe-Rindfleisch unter einer trostlosen Decke aus leicht angeschmolzenem Bjurholmer Elchkäse und ein paar tristen Trüffel- und Blattgoldraspeln für 170 US-Dollar. Die fetten Jahre sind vorbei. Während der glückliche Pöbel ein paar Blocks weiter unbekümmert seinen 2-Dollar-Cheeseburger-Lebensstandard pflegt, als wäre überhaupt nichts passiert, bleibt den Opfern des Kapitalismusversagens, den verstörten Brokern und Spekulanten, nur noch, den Dodo-Leder-Gürtel enger zu schnallen. Die Welt ist ungerecht.

slum

Januar 9, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Politik, Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Popstars rehabilitiert

Lange Zeit warf man Casting-Shows wie z.B. „Popstars“ und „Deutschland sucht den Superstar (DSDS) vor, nur Menschen durch die Jury-Auswahl kommen zu lassen, deren Äußeres von der breiten Masse als „hübsch“ bezeichnet werden könnte und dass Eigenschaften wie z.B. Talent eher zweitrangig sind, solange ein „sexy Mädchen“ sich möglichst fast nackt einem Millionenpublikum zu präsentieren bereit ist.

Diese unkenden Miesmacher wurden nun endgültig widerlegt, nachdem in der siebten Staffel der Casting-Show „Popstars„   Leonore Bartsch, Gabriella De Almeida Rinne, Antonella Trapani und Victoria Ulbrich zur Retortenband Queensberry (Was laut einer der Gewinnerinnen angeblich soviel wie „Königsbeere“ bedeutet…) zusammengeschraubt wurden. Schaut man sich diese Damen näher an, fällt als erstes auf, dass ihr Äußeres wohl kaum ein Auswahlkriterium gewesen sein kann, bewegt sich dies doch allerhöchstens zwischen „abstoßend“ und „nichtssagend„. Vielleicht wird es irgendwann im Internet einschlägige Porno -Seiten oder sogenannte TGPs geben, auf denen heimlich aufgenommene Bilder von Queensberry-Mitgliedern NACKT zu sehen sind. Selbst die Männer in unserer Redaktion hoffen jedoch inständig, niemals über eine solche Seite zu stolpern. Wenn doch, verklagen wir das Internet, versprochen!

Es muß also doch eine Form von besonderer Fähigkeit im Spiel gewesen sein. Und sei es nur die Fähigkeit, sich von Knallchargen wie Sprechsänger und Sonderschüler-Idol Paul Würdig (auch bekannt als „Sido„), Rummelplatz-Soundtrack-Macherin Marie-José van der Kolk (auch bekannt als „Carisma„, oder „Loona„) und Ostzonen-Drillsergeant und Eintänzer Detlef Soost (auch bekannt als  „Detlef D! Soost“) restlos zur Sau machen und sich den letzten Fitzel Menschenwürde vor einem Millionepublikum nehmen zu lassen.

Januar 7, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Konservatives Denken in Bildern (6)

Endlich! Nach jahrelanger Arbeit ist es Hirnforschern am rennomierten IG-Ententeich-Hinforschungs-Geheimlabor in Wolfenbüttel gelungen, die Ursache konservativen Denkens zu ermitteln.

konservativneu

Januar 4, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Politik | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Agenda 2009

Die IG Ententeich sieht 2009 einem anstrengenden und ereignisreichen Jahr entgegen, wie man unschwer erkennt, wenn man einen Blick auf unsere To-Do-Liste für die kommenden 12 Monate wirft:

Alle guten Vorsätze fürs neue Jahr vergessen

Kibbutz im Iran errichten

Blaue m&m´s aussortieren

Antivir aktualisieren (verfluchte Porno-Websites)

Das Internet abschaffen

So tun als ob niemand da ist, wenns an der Tür klingelt

Nicht zur Bundestagswahl gehen

Termine auf Zetteln notieren und mit Magneten am Kühlschrank befestigen

An alte Freunde denken, sie aber nicht anrufen, weil man ihnen Geld schuldet

Lotto spielen, aber die Scheine nie abgeben, um sich evtl. mal so richtig ärgern zu können

Beschwerdebriefe an Bahlsen und Chipsfrisch schreiben, um einen Karton Gratis-Knabbereien zu bekommen

Beschwerdebriefe an Brauereien schreiben

Sie sehen: es gibt allerhand zu tun. Pagge ma´s an !

Januar 3, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Über uns | | 2 Kommentare