G(l)anz schön traurig
Auch nach Gregor Glanz vermutlich arbeitsamtfinanzierter Umschulung zum “Entertainer“ (O-Ton: “Ich bin Gregor Glanz und ich bin Entertainer”) und der Veröffentlichung seiner ersten CD “Das ist dein Tag“, läuft die erhoffte Karriere offenbar eher schleppend an. Sah Gregors Fangemeinde in einer namhaften und großen Internet-Community zum VÖ-Datum seines entfernt an Musik erinnernden Machwerkes noch SO aus, legte die musikalische Inkarnation westerwellscher und guttenbergscher Frisurkunst zwar bis dato in reinen Zahlen gehörig los, bleibt aber dennoch von den phantasierten erdrutschartigen Fanströmen weit entfernt. Ein weiterer Blick in Gregor Glanz´ meinVZ-Profil klärte uns heute auf, dass seine Fangemeinde dort seit medial vielbeworbener Veröffentlichung der CD um ganze 51 Personen gewachsen ist.
Erschreckend daran mag sein, dass es tatsächlich 51 Menschen gibt, die sich im Internet freiwillig selbst des schlechten Geschmackes bezichtigen und dabei keinerlei Scham empfinden.
Gut daran ist zweifelsfrei erstens, dass offensichtlich in Wolfenbüttel derzeit lediglich eine einzige Person derartige Geisteseinschränkungen aufweist, zweitens mein Bekanntenkreis von zumindest dieser geistigen Beeinträchtigung nicht betroffen ist und drittens somit hoffentlich auch das verantwortliche Musikunternehmen Universal Music die die Grenzen der Penetranz überschreitende Werbekampagne als das erkennen dürfte, was sie ist: Geldverschwendung.
Wir können also noch ein Fünkchen Resthoffnung in unseren Herzen tragen, dass auch die Karriere des Gregor Glanz dort endet, wo auch schon die Karriere von Bernie Bennings endete: in den Startlöchern.
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