Konservatives Denken in Bildern (8)
heute: Der Geleerte


Konservatives Denken in Bildern (7)
heute: Leitkultur

Weltliteratur in Kürze (1)
Das Häschen sitzt im Zug einem Mann gegenüber und beobachtet ihn. Plötzlich spuckt der Herr einen Zentimenter an Häschens rechtem Löffel vorbei an die Wand und sagt: „Gestatten, Hartmut Schrunz, Kunstspucker!“. Häschen überlegt kurz, spuckt dem Mann einen widerwärtigen Grünen mitten ins Gesicht und sagt anschließend: „Angenehm, Häschen. Ich bin Laie.“
(Hildegard von Bingen, um 1163)
Fart of Change
Was daraus wird, wenn Blödelbarden sich zu behaupten anmaßen, mit ihrer „Kunst“ für politische Veränderungen verantwortlich zu sein, wissen wir spätestens seit David Hasselhoff (größter Hit: „Da liegt ein Pferd auf´m Flur„) in humoristischer Hinsicht zu schätzen.
Ganz so weit wie Herr Hasselhoff will Klaus Meine von den Scorpions (aktueller Hit: „Ich hab´ne Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner„) dann doch nicht gehen, bringt es aber gegenüber der Fachpostille für politisches Liedgut „Super Illu“ immerhin zu der bemerkenswerten Aussage, seine Schnarchhymne „Wind of Change“ sei für Millionen von Menschen der Soundtrack zum -so Meine- „Niedergang des Kommunismus“. Vermutlich meint die politisch versierte Stimmungskanone damit den zeitgleich mit dem Erscheinen seines kotzlangweiligen Dumpfgedusels beginnenden Zerfall der UdSSR. Und dieses Kürzel stand ja bekannterweise für „Union der kommunistischen Sowjet-Republiken“. Gut, lassen wir diese Spitzfindigkeiten, ein Mann vom intellektuellen Format eines Klaus Meine kann auf Feinheiten keine Rücksicht nehmen.
Schauen wir doch mal, was es mit der Idee des Kommunismus nun so auf sich hat, dass ein Herr Meine (aktuelle Solo-Single: „Finger im Po- Mexiko„) mit derart stolzgeblähtem Hirnkasten davon schwärmt, den Soundtrack zu ihrem „Untergang“ gepfiffen zu haben, was also Herr Meine am Kommunismus vielleicht zu bemängeln hat. Was sagt denn Wikipedia dazu?
„Kommunismus (vom lateinischen communis = „gemeinsam“) bezeichnet das politische Ziel einer klassenlosen Gesellschaft , in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und das erwirtschaftete Sozialprodukt gesellschaftlich angeeignet wird, das heißt, allen Menschen gleichermaßen zugänglich ist.“
Daher pfeift also der Furz der „Veränderung“! Die Idee, dass nicht irgendein Dummzeug quasselnder und rundherum eher talentfreier Faltensack mit dem Klamottengeschmack eines schwulen Zirkusclowns mit seiner unerträglich seichten und völlig wertlosen Scheiße ungeheuren und unangemessenen Reichtum anhäufen sollte, während millionen andere Menschen bei den Tafeln ihr Schimmelbrot wiederkäuen…. Das mag einem Klaus Meine fürwahr als Angriff auf die einzige Freiheit scheinen, die er kennt. Und da wird der crazy Lederrocker und pseudo-lockere Dummschwätzer dann natürlich plötzlich zum erzkonservativen Dummschwätzer und plädiert vehement für „change“ lediglich, solange es sich um eine Veränderung ZURÜCK handelt.
Konservatives Denken in Bildern (4)
Es war einmal vor gut 2 Milliarden Jahren, als ein erster kleiner unzufriedener und gelangweilter Einzeller beschloss, dass sich mal endlich etwas ändern müsse, und sich kurzerhand zu einem ersten Mehrzeller teilte – was bei den konservativen Einzellern natürlich zu Unverständnis, Angst und Argwohn führte…

Während sich aber immer mehr Zellen zu derartig neuartigen Zellverbänden strukturierten anstatt ihre Kopien plump ins Dunkel des Urmeers dümpeln zu lassen, wie es die Tradition vorschrieb, und das Leben auf der Erde zu blühen begann, hielten die lernresistenten, konservativen Einzeller hartnäckig an ihrem althergekommenen, faden Lebensstil fest. Und so zuckten und dümpelten sie weiter vor sich hin. Und sie zuckten und dümpelten, und zuckten…Ja, ja, so waren sie schon als Einzeller, die Konservativen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, sorgen sie noch heute für eitrige Entzündungen und Durchfallerkrankungen.
Berühmte Persönlichkeiten (2)
Franz Papen (geb. 29.10.1878 in Reichtum – gest. 02.05.1969 in Vergessenheit)
Die frühe Kindheit des kleinen Rackers Franz war geprägt von Entbehrung und Enthaltsamkeit, so waren ihm z.B. für die damlige Zeit verbreitete Dinge wie Hunger, Not und Leid gänzlich unbekannt, weil er einfach alles in seinen kleinen Schnöselarsch geblasen bekam. Er war das Seitensprungresultat des schwerreichen Großganoven Fritz „der König“ Papen und der kaukasischen Straßendirne Nadja Machsmir, entstanden auf einer ausgelassenen Koksparty mit den ganz großen Fischen im „Milieu“.
Die Jugend verbringt der charaktergeschädigte Lebemann damit, sein Taschengeld für obskure Vornamen und Adelstitel auszugeben, was bei den Mädchen in der Nachbrschaft das Sprichwort entstehen lässt „Langer Name, kurzer…“ Als er im Alter von 10 Jahren genug bekloppte Namen gekauft hat und nun Franz Mandy Joseph Hermann Michael Maria Insch´allah Goebbels von und zu Papen und Pupen, Erbsälzer zu Werl und Erbschleicher von Neuwerk heisst, erfüllt er damit automatisch die Aufnahmekriterien für das Eliteinternat Salem, wor er alsbald seinen schwerreichen aber behinderten Namensvetter Joseph Goebbels kennen und lieben lernt.
Die beiden ecken überall an, beschmieren die Türklinken des Lehrerzimmers mit Kot, werfen Mitschüler aus dem Fenster, erpressen sich bei anderen Knaben sexuelle Gefälligkeiten etc., werden aber ständig ihrer reichen Eltern wegen von Strafe erschont. Sie verbringen eine unbeschwerte Zeit der Liebe, wie sie wohl nur unter völlig weltfremden reichen Schnöseln bekannt ist.
Ein jähes Ende nimmt die Beziehung, als Joseph Goebbels sich immer häufiger mit dem bürgerlichen Hausmeister Salems, Adolf Hitler abgibt. Franz Papen schäumt vor Wut und verlässt von Eifersucht zerrissen kurzerhand das Internat, will alles hinter sich lassen und als Aussteiger in Portugal nur noch von Gold und Perlen leben.
Jahre später, als ihm am portugiesischen Strand von einem Lakaien die Tageszeitung vorgelesen wird, erfährt Franz davon, dass Joseph Goebbels nun mit Hausmeister Adolf die Idee verwirklicht hat, die eigentlich Franz und er in ihrem ersten Liebesjahr hatten: Die Gründung der NSDAP.
Franz denkt sich „Sapperlot, dieses Lumpenpack!“ und schreitet flugs zur Tat. Er kauft sich einen hohen Posten bei der Zentrumspartei und wettert gehörig gegen seine Weggefährten. Der ungebildete und minderwertige Plebs auf den Straßen glaubt´s wie immer und Franz ist dick im Geschäft. Joseph und Adolf müssen in den sauren Apfel beissen und ihm einen Posten als überbezahltem Nutzidioten anbieten, den er zu gerne annimmt, weil er so von Arbeit befreit den schönen Dingen desLebens nachgehen kann: Drogen, Gruppensex, Syphilis. Hiermit beschäftigt er sich dann auch bis Ende des zweiten Weltkrieges hauptsächlich.
Danach war nur noch Schmalhans Küchenmeister. Die ganze Kohle der Eltern verprasst, er selbst runtergewirtschaftet wie das Familienvermögen, die immensen Schulden zwingen ihn zum Verkauf seiner irren Namen und seines Körpers- die jedoch allesamt keiner haben will. Ohne Knete keine Fete, er lebt kurz „von Stütze“ in einer heruntergekommenen Einraumwohnung in einem berüchtigten Haus in der Dürerstraße Wolfenbüttel, keiner beachtet ihn und wäre nicht zufällig jemand beim Reinemachen über seinen Leichnam in der Gosse gestolpert, hätte man sein Ableben nicht bemerkt. Recht so.
Berühmte Persönlichkeiten (1)
Gustav Stresemann (10.05.1878 – 03.10.1929)
Der kleine Gustav war schon im Alter von drei Jahren ein bei allen unbeliebter, kleiner langweiliger Spießer in einem viel zu großen, mausgrauen Anzug und mit glanzlosen Schweinsaugen, welche nichts als stumpfsinnige Leere zeigten. Andere Kinder und seine eigenen Eltern mieden ihn stets, da sein dumpfer und nichtssagender Blick, sowie seine tonlose und ermüdende Aussprache ihnen Unbehagen bereitete. Leider war die Wissenschaft noch nicht so weit, den Eltern helfen zu können und so wuchs die wohl langweiligste Tranfunzel heran, die die Familie Stresemann je hervorbrachte. Gustavs Enkel gaben später in einem Interview zu Protokoll: „Hätte es damals bereits wissenschaftliche Errungenschaften wie Tiefkühltruhen gegeben, unser Stammbaum hätte ein jähes Ende gefunden.“
Seine Jugend verief trist und trostlos, in der Kinderverwahranstalt wurde er lediglich als Kleiderständer mit einbezogen, auf der späteren Klippschule wurde er als Tafelschwamm (grau) benutzt. Da Schwämme kein Zeugnis bekommen, war es ihm unmöglich, eine weiterführende Schule zu besuchen und so erlernte er das Bierbrauen, wodurch er zum ersten mal von seinem Vater positiv bemerkt wurde, der jedoch kurze Zeit später an Leberzirrhose verschied. Die Mutter folgte ihm zwei Monate später ins nasse Grab, da sie die „schrecklich nichtssagende Göre“ nicht mehr ertrug.
Er teilte sich fortan in einem Heim für langweilige Waisen ein Bett mit seiner Halbschwester Daphne, mit der er aus Versehen im Schlaf (kalter Bauer) zwei Kinder zeugte, denen er die einfallslosen Vornamen „Herr“ und „Frau“ gab. Zeit ihres Lebens wurde von den beiden Unfällen verlangt, Gustav mit „Herr Vater“ anzusprechen.
Gustav redete sich angesichts der Tatsache, sebst im Schlaf noch einen gewissen negativen Einfluss auf andere ausüben zu können nun ein, dass er zu Höherem bestimmt sei und ging in die für gesichtslose Langweiler wie gemachte Politik, schloß sich dort -natürlich- der DVP an und wurde bald ihr langweiligstes Pferd im Stall.
Bereits 1919 konnte die DVP weite Teile der langweiligen Wählerschaft durch ein von Stresemann bei einem Besuch in Wolfenbüttel persönlich entworfenes Wahlplakat (s.u.) an sich binden, welches auch heute noch als Grundlage aller Langweilerplakate gilt, da man durch nur marginale Abwandlungen stets eine größtmögliche LangweilerWählerschaft anspricht. Seine Karriere war somit nicht mehr aufzuhalten.
In der Folgezeit gab es für Stresemann kein Halten mehr: Nachdem de Massen ihm willenlos zugähnten, verbot er im Handstreich sämtliche Farben, Neugeborene mussten sich sofort nach der Entbindung einer Lachmuskelamputation unterziehen, hektische Bewegungen wie zum Beispiel Tanz wurden unter Todesstrafe gestellt. Privat sah es natürlich wie bei allen verrückten Diktatoren anders aus, hier ließ sich der unsympathische Langweiler richtig gehen, Ausschweifungen ohne Gleichen waren die Folge und so wird von Zeitzeugen berichtet, er hätte im Jahr 1927 völlig von Sinnen auf die linkshändige Onanie umgestellt und sein Puls wäre dabei auf bedrohlich-infernalische 75 Schläge angestiegen. Sodom und Gomorrha pur!
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere erblickte Stresemann sich jedoch 1929 bei der morgendlichen Rasur (staubtrocken) im Spiegel und langweilte sich binnen Millisekunden selbst zu Tode, das viel zu späte Aus für einen der bemerkmitleidenswertesten Politiker, die Deutschland je gehabt hat.
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