Aus gegebenem Anlass
Die Nachricht vom Tod Jürgen Riegers veranlasste uns dazu, auf einschlägigen Internetseiten mal ein wenig die Kommentare aus der Szene zu checken. Hier nun ein paar Highlights, die wir nicht unkommentiert der Nachwelt überlassen wollen:
Böser Wehrwolf // Oct 27, 2009 at 12:27
Da sollte jedenfalls eine Untersuchung der Umstände wie es zu dem Schlaganfall kam, veranlaßt werden. Einer kriegt den Fallschirm nicht auf, der andere verunglückt im Auto, den nächsten trifft der Schlag. (…)
Anmerkung IG-Ententeich: GENAU! Und da man Untersuchungen von Systemknechten nicht glauben kann, sollte man selbst tätig werden. Die rechte Szene sollte also ihren Arbeitsschwerpunkt zukünftig auf die Exhumierung und genaue Untersuchung der Todesursachen ihrer verstorbenen Kameraden der letzten 80 Jahre fokussieren. Dann sind sie wenigstens beschäftigt und nerven nicht die Lebenden.
Aalerich // Oct 27, 2009 at 12:30
(…) Es handlet sich doch mit Sicherheit wieder um einen antifanten Witz oder so…
Anmerkung IG-Ententeich: Das ist Geschichtsrevision 2.0 par excellence. Rieger lebt! Die böse, menschenverachtende Antifa und ihr Lehnsherr „das System“ haben sich nur einen propagandistischen Scherz erlaubt….
Paternoster // Oct 27, 2009 at 12:30
Bei Schlaganfall und bei Herzinfarkt, Erste Hilfe, welche ursächlich wirkt und die Schäden rückgangig macht, SOFORT: Etwa 10g Kaiser Natron in lauwarmem Wasser aufgelöst zum Trinken geben oder einflößen! (…) Dieses Kaiser Natron ist lebensrettend, wird aber von keinem “Arzt” angewandt! (…) Kostet ein paar Cent!
Anmerkung IG-Ententeich: Ein schlagender Beweis für die Verstrickungen, mit denen der Nationale Widerstand so zu kämpfen hat. Antifa, System, Schulmedizin… alles Marionetten des Mossad. Kaiser Natron hilft schließlich gegen ALLES, auch gegen Minderdurchblutungen des Gehirns oder auch lapidare Blutungen im selbigen. Nur Paternoster weiß um die heilende Wirkung dieses weissen (!) Wunderpulvers. Hätten doch unsere Stalingrad-Soldaten und der Föhrer schon auf dieses Wissen zurückgreifen können! Das tausendjährige Reich ist also an ein paar Cent gescheitert, so etwas darf einfach nicht passieren.
Stolzer Reichsdeutscher // Oct 27, 2009 at 12:48
Sollte sich jedoch herausstellen, dass er nach seinem Tod mit Hilfe einer Gesichts – OP in einem anderen Land weiter lebt, dann würde für viele eine Welt zusammenbrechen.
Anmerkung IG-Ententeich: Soso, stolzer Reichsdetscher. Wenn Herr Rieger NACH seinem TOD dank Gesichts-OP in einem anderen Land weiterLEBT…? Was meinen sie genau damit? Zombifikation? Reinkarnation? Oder ist eine Gesichts-OP genau so ein Allheilmittel wie Kaiser-Natron und hilft per se, den Tod zu besiegen? Dann würde ich jedem Kameraden nahelegen, sich das Gesicht operieren zu lassen und als Narkose-, Wundheil- und Grundnahrungsmittel ausschließlich Natriumhydrogencarbonat zu verwenden- dann erleben alle zusammen das 1000jährige Reich…
HH-G // Oct 27, 2009 at 13:12
Merkwürdig, Merkwürdig! Noch vor einer Woche konnte ich ihn – strotzend vor Leben – erleben. Er hat nach den Regeln der Artgemeinschaft gelebt Genußgifte gemieden und war körperlich aktiv. (…) Nun ist er “plötzlich” tot umgefallen. (…).
Anmerkung IG-Ententeich: Hm,wenn ein Leben nach den „Regeln der Artgemeinschaft“ und der damit verbundene Verzicht auf Genußgifte jedem einen Apoplex beschert, schlage ich vor, dass die ganzen nationalen Straßenschläger sofort Alkohol, Drogen und Zigaretten abschwören. Follow your leader!
Der Rebell aus ZS // Oct 27, 2009 at 15:15
(…)Sollte er wirklich die Ätherische Welt Asgards betreten habe, so ruf ich ihm ein donnerndes Heil hinterher. (…)
Anmerkung IG-Ententeich: Da hat wohl jemand -entgegen dem durch die Artgemeinschaftsregeln propagierten Verzicht auf Genußgifte- eher die Welt des Diethylethers (würde früher ja auch Äther genannt) beschritten und deshalb rufen wir ihm ein donnerndes „haha“ hinterher. „Die ätherische Welt Asgards“…. Herrgottsapperlot, seid ihr euch denn echt für keinen schwülstig-lächerlichen Mythologie-Blödsinn zu schade?
dima // Oct 27, 2009 at 15:51
(…)Kaum denkbar, hätte er sich ins Ausland abgesetzt mit dem Gesicht eines gutaussehenden vor Kraft strotzenden Ex-politischen Soldaten.
Anmerkung IG-Ententeich: Genau, wenn Rieger sich wirklich operativ so verändern wollte, dass ihn GARANTIERT keiner mehr erkennt, wären die Attribute „gutaussehend“ und „kraftstrotzend“ schon mal sehr hilfreich. In dieser Tarnung würden nicht mal Mossad, Antifa und Systempresse einen Rieger vermuten. Aber dann Obacht beim Zoll! Größere Mengen Zauber-Natron und Asgards Diethylether im Gepäck könnten ihn verraten!
Eric // Oct 27, 2009 at 17:09
Wir von der orthodoxen Vikinggemeinschaft Ost-Mecklenburg wünschen Rolf Rieger alles gute in Valhalla !
Anmerkung IG-Ententeich: Erbitten nähere Auskünfte zum offensichtlichen Ableben von Rolf Rieger! Wer ist das? Steht er in einem Verwandtschaftsverhältnis zum verstorbenen Jürgen Rieger und ist ggf. zeitgleich verstorben? Zwei auf einen Streich? Das riecht nach Mossadantifasystem…. Wir fordern alle Kreisverbände und Kameradschaften auf, die Exhumierungs- und Untersuchungsarbeiten an toten Kameraden sofort einzustellen und stattdessen sämtliche Volksgenossen mit dem Namen Rieger vor der drohenden Gefahr zu warnen.
Versch wörung // Oct 27, 2009 at 17:34
(…) Leichsenring, Haider, nun Rieger. Bei allen sind die Todesumstände bis heute vollkommen ungeklärt. Es war bekannt, dass Rieger besonders auf seine Gesundheit achtete und weder rauchte, noch trank und viel Sport machte. Insofern ist es sehr unwahrscheinlich, dass tatsächlich ein Schlaganfall dahinter steckt.
Anmerkung IG-Ententeich: Genau! Der Mossad hat Uwe Leichsenring dazu GEZWUNGEN, ein waghalsiges und völlig bescheuertes Überholmanöver einzuleiten und frontal in einen LKW zu brettern. Und die Antifa hat Jörg Haider GEZWUNGEN, sich zu besaufen und mit 100%iger Geschwindigkeitsüberschreitung durch die Gegend zu brettern. Und das System hat jetzt eben irgendwie dem Rieger einen Schlaganfall beschert. Alles ungeklärt. Und als Beweis dafür gilt… ja was eigentlich? Ihre medizinische Unkenntnis über die möglichen Ursachen der verschiedenen Apoplexformen? „Wer nicht raucht und trinkt und dazu Sport macht, KANN keinen Apoplex bekommen“? Meinen Sie das, Dr. „Versch wörung“? Oder meinen Sie eventuell, dass sowieso alles getürkt ist? Die entsprechenden Leichen kamen ganz anders ums Leben und wurden während groß angelegter „Verdeckungs“aktionen in bei fingierten Unfällen aufsehenerregend zerschrotete Autos gelegt? Und Rieger? Hat man sein Zauber-Natron eventuell gegen ein Gift ausgetauscht, welches apoplexähnliche Symptome hervorruft? Nazis sterben eben nicht einfach so, es muß immer eine Verschwörung sein. Und ihre Todesursache zum Tod Michael Kühnens würden wir gerne mal hören…. Ach nein, lieber doch nicht. Erzählen sie es einfach im Speisesaal ihren Mitinsassen.
Uns reicht das alles für´s Erste jedenfalls hin und kann als beredter Beweis dafür gelten, dass Durchblutungsstörungen des Gehirns offensichtlich ein generelles Problem des „nationalen Widerstands“ zu sein scheinen. Ein Wunder, dass hier nicht noch häufiger vorzeitiges Ableben stattfindet…..
SPD adé!?
| Sollte Frank-Walter Steinmeier zurücktreten, um der SPD eine glaubwürdige Rückkehr zur Sozialdemokratie zu ermöglichen? |
| Ja |
| Nein |
| Die SPD ist auch mit ihm noch eine sozialdemkoratische Partei |
| Die SPD ist auch ohne ihn keine sozialdemokratische Partei mehr |
| Es ist egal, die SPD erholt sich |
| Es ist egal, die SPD hat ausgedient |
| Auswertung |
Konservatives Denken in Bildern (8)
heute: Der Geleerte


Konservatives Denken in Bildern (7)
heute: Leitkultur

Passauer Neuigkeiten
Wie wir der bürgerlichen, vom Zeitgeist geprägten Boulevardpresse entnehmen konnten, macht der Fall Mannichl auch nach der Übergabe der Ermittlungshoheit an das BKA keine Fortschritte. Und was passiert in solchen Fällen natürlich? Richtig, die Ermittler grübeln über andere Möglichkeiten nach und schmieden dabei zu allererst natürlich die Verschwörungstheorie, der Attentäter könnte auch ein Linker gewesen sein, der mit der am Tatort dem Opfer überreichten Grußbotschaft «Viele Grüße vom nationalen Widerstand, du linkes Bullenschwein, du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum» nur den Verdacht auf die im Grunde harmlose Naziszene lenken wolle, um diese in perfider linker Hetzmanier zu diskreditieren.
Es ist jetzt wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die bislang den Nazis angelasteten Verbrechen im dritten Reich als die demagogischen Aktionen verkleideter Kommunisten entlarvt werden.
Sehr schön fanden wir übrigens, daß folgende Tatsache als kaum erklärbare „Ungereimtheit“ hingestellt wird: „Warum aber verdeckte der Täter seine auffallenden Tätowierungen nicht, war er doch offenbar so weitsichtig, Fingerabdrücke an der Tatwaffe zu vermeiden?“ (Quelle: www.welt.de, 10.01.2009) Man zieht hier also schnell in Erwägung, dass es sich um einen linken Attentäter handeln könnte, der mit rechten Parolen von sich ablenken will, kommt aber nach mehreren Wochen SOKO-Kopfzerbrechen nicht auf die Idee, dass es sich vielleicht um Klebe-Tattoos gehandelt haben könnte, um vom Attentäter abzulenken? Stellen sie sich mal vor, jemand mit auffallenden Tätowierungen kommt drohend mit einem Messer auf sie zu und sticht sie binnen Sekunden nieder: Erinnern sie sich hinterher vorrangig an die Form seiner Lippen, Ohren, Nase, an die Stellung seiner Augen… oder eben an auffällige Tattoos, die er vielleicht 20 Minuten später schon gar nicht mehr hat?
Blödsinn, das wäre nun wirklich zu weit hergeholt. Lassen sie uns stattdessen lieber erst mal in der linken Szene nach jemandem mit Tattoos suchen, auf die die Beschreibung passt. Wenn der dann auch noch Handschuhe besitzt, wird er´s schon gewesen sein….
Weltwirtschaftskrise: die Opfer
Eine Fernseh-Kurzdokumentation verdeutlichte gestern eindrucksvoll die schrecklichen Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise anhand eines herzzerreissenden Einzelschicksals. Die Dokumentation beginnt auf dem Rücksitz einer Mietlimousine. Ein Mann in den Mittdreissigern in schwarzem Armani blickt apathisch auf die vorbeiziehnde Kulisse lower Manhattans. Vor kurzem, so erklärt er mit teilnahmsloser Stimme, hätte er sich Limousine und Chauffeur noch für jeden seiner Dienstwege leisten können, heute reiche es gerade einmal für die Fahrt zur Arbeit und zurück. Vor ein paar Monaten noch stand der adrette Wallstreet-Broker kurz vor seiner ersten Milliarde, doch der globale ökonomische Einbruch hatte ihn schlagartig an den Abgrund der Armut katapultiert. Er ist wieder da angekommen, wo er begann: ganz unten, als einfacher Multimillionär. Leute wie er sind es, die unter der Wirtschaftskrise ganz besonders zu leiden haben, und wie viele seiner Zunft ist er gezwungen, seinen Lebensstandard den Verhältnissen unterzuordnen. Wie sehr sich Leben und Tagesablauf des jungen Börsenspekulanten geändert hat, zeigt die Dokumentation sehr beispielhaft anhand der Gestaltung seiner Mittagspause. Denn hier heisst es für ihn nun Bulette statt Kaviar. So sieht man ihn als einzigen Gast in einer Imbiss-Bude in der Wall Street sitzend einsam und traurig in seinem Cheeseburger herumstochern. Einem Burger aus Kobe-Rindfleisch unter einer trostlosen Decke aus leicht angeschmolzenem Bjurholmer Elchkäse und ein paar tristen Trüffel- und Blattgoldraspeln für 170 US-Dollar. Die fetten Jahre sind vorbei. Während der glückliche Pöbel ein paar Blocks weiter unbekümmert seinen 2-Dollar-Cheeseburger-Lebensstandard pflegt, als wäre überhaupt nichts passiert, bleibt den Opfern des Kapitalismusversagens, den verstörten Brokern und Spekulanten, nur noch, den Dodo-Leder-Gürtel enger zu schnallen. Die Welt ist ungerecht.

Konservatives Denken in Bildern (6)
Endlich! Nach jahrelanger Arbeit ist es Hirnforschern am rennomierten IG-Ententeich-Hinforschungs-Geheimlabor in Wolfenbüttel gelungen, die Ursache konservativen Denkens zu ermitteln.

Sehr geehrter Herr Ratzinger…
Ihre Ausführungen zum Thema Umweltzerstörung und ihre Parallelen zur Homosexualität in Ihrer Weihnachtsansprache finden wir doch etwas kurzsichtig.
Zwar haben Sie in einem Punkt Recht: unsere schwulen Mitbürger zeichnen sich im Durchschnitt sicherlich durch einen etwas übertriebenen Körperkult aus, und der damit einhergehende Reinlichkeitsfimmel hat bestimmt auch einen höheren Wasserverbrauch zur Folge, was somit die Umwelt zusätzlich belastet. Auch erfordert schon die einfache Praxis männlicher Homosexualität für sich allein bestimmt schon ausserordentliche Hygienemaßnahmen. Denn im Gegensatz zu uns heterosexuellen Männern ist das Genital des Homosexuellen Mannes nach dem Geschlechtsakt eben nicht sauberer als vorher.
Soweit stimmt das zwar. Allerdings vergessen sie hier augenscheinlich die weibliche Variante der Homosexualität, die sozusagen für einen natürlichen Ausgleich sorgt: Lesben waschen sich ja bekanntlich NIE. Noch nicht einmal ihren Penis.
Denken Sie doch nächstes Jahr zu Weihnachten bitte etwas nach, bevor Sie Ihre Ansprache verfassen.
Danke. Ihre IG Ententeich.
P.S.: Haben Sie eigentlich einmal darüber nachgedacht, dass fette Menschen noch viel schuldiger an der Zerstörung von Gottes Werk sind als Schwule und Lesben? Die stinken und schwitzen viel mehr als Schlanke, und die zu reinigende Oberfläche ist weitaus umfangreicher. Und nebenher ist es nicht nur der emorme Wasserverbrauch dieser Leute: Die fressen auch noch wie die Schweine! Ackerbau jedoch erfordert Waldrodung, und Viehzucht hat einen enormen Kohlendioxid-Ausstoß zur Folge. Und das scheissen die dann alles in unsere Klärwerke!
Und für uns – das Auditorium ihrer Weihnachtspamphlete- wäre es zudem ganz einfach auch mal erfrischend, nicht nur immer Hetztiraden gegen Homosexuelle zu hören, sondern zusätzlich auch welche gegen Übergewichtige!
Exkommunizieren Sie nächstes Jahr doch mal ganz überraschend Jumbo Schreiner, oder auch (post mortem) Franz Joseph Strauss. Wäre das nicht mal was? Denken Sie mal darüber nach. Die katholische Kirche könnte etwas frischen WInd ganz gut gebrauchen!
Konservatives Denken in Bildern (5)

Die Krux am konservativen Denken: Scharfe Bräute interessieren sich nicht dafür. Und die wenigen Unscharfen muß man sich mit anderen Konservativen teilen….
Konservatives Denken in Bildern (4)
Es war einmal vor gut 2 Milliarden Jahren, als ein erster kleiner unzufriedener und gelangweilter Einzeller beschloss, dass sich mal endlich etwas ändern müsse, und sich kurzerhand zu einem ersten Mehrzeller teilte – was bei den konservativen Einzellern natürlich zu Unverständnis, Angst und Argwohn führte…

Während sich aber immer mehr Zellen zu derartig neuartigen Zellverbänden strukturierten anstatt ihre Kopien plump ins Dunkel des Urmeers dümpeln zu lassen, wie es die Tradition vorschrieb, und das Leben auf der Erde zu blühen begann, hielten die lernresistenten, konservativen Einzeller hartnäckig an ihrem althergekommenen, faden Lebensstil fest. Und so zuckten und dümpelten sie weiter vor sich hin. Und sie zuckten und dümpelten, und zuckten…Ja, ja, so waren sie schon als Einzeller, die Konservativen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, sorgen sie noch heute für eitrige Entzündungen und Durchfallerkrankungen.
Konservatives Denken in Bildern (3)
OH SCHRECK!
Völlig „unvorbereitet“ wurde die Republik am vergangenen Wochenende von einem „mutmaßlichen“ Neonazi-Mordversuch am Passauer Polizeichef Alois Mannichl überrascht.
Mutmaßlich? Aber natürlich, schließlich waren die Worte des Attentäters bei dem knapp mißlungenen Mordversuch : „Viele Grüße vom nationalen Widerstand. Du linkes Bullenschwein, du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum.“ Da muß jetzt natürlich erst mal eingehend geprüft werden, ob hier ein rechter Hintergrund zu finden ist. Sowas ist ja etwas ganz anderes, als wenn der Attentäter zum Beispiel „Rotfront!“ oder ähnliches gebrüllt hätte. Dann wäre das Wort „mutmaßlich“ natürlich überflüssig und der Beweis für die brutale linke Gewalt erbracht gewesen….
Unvorbereitet? Aber sicher, denn das ist ja für die rechte Szene völlig unüblich, Gewalt gegen Personen anzuwenden und dabei den Tod entweder billigend in Kauf zu nehmen, oder ganz bewußt verantworten zu wollen. Die Tatsache, dass die Zahl rechter Gewalttaten sich z.B. allein in Passau im Vergleich zu 2007 bereits jetzt mehr als verdoppelt hat? Dumme-Jungen-Streiche, mehr nicht!
Und auch, daß zum Beispiel der ehemalige NPD-Abgeordnete Klaus-Jürgen Menzel im sächsischen Landtag unlängst mit den bezeichnenden Worten „Gegen Zionisten, Freimaurer, Kriegstreiber und andere Psychopathen“ würden keine langen Reden, sondern „nur noch Handgranaten“ helfen und „Wo aber Rotfront und Antifa haust, da helfen keine Sprüche, sondern nur noch die Panzerfaust“ von sich reden machte… das sind ja nun wirklich KEINE Hinweise auf eine erhöhte Gewaltbereitschaft in der rechten Szene, nein, nein, nein!
Hätte es dieses mal nicht ausnahmsweise einen Polizisten getroffen, sondern wie immer „nur“ einen Asylanten, oder gar Linken…. die Meldung von dem Mordversuch hätte es wohl kaum geschafft, mehr als eine Randnotiz zu werden. Zumal ja auch gar nicht sicher ist, ob es überhaupt einen politischen Hintergrund gibt
konservatives Denken in Bildern (2)
Gleich und gleich gesellt sich gern: So schön wäre Deutschland ohne Einwanderer.

vorne: (EIn-)Tracht: Bayerns Hans und Preussens Florian
hinten: keine Moschee
konservatives Denken in Bildern (1)
Unkraut jäten? Viel zu radikal. Rasen oder Nutzpflanzen aussäen? Viel zu überfremdend. Was man hat, das hat man. Der Spatz in der Hand ist ja bekanntlich besser als die Taube auf dem Dach. Und die Moosflechte im Vorgarten ist demnach auch besser als die Rasensaat im Baumarkt. Und wenns scheisse aussieht, kann man ja die kahlen Stellen ja einfach mit Gartenzwergen zupflastern.

SO muss ein ein Deutscher Garten aussehen! Und danach hat man sich zu richten! Dann muss man nur noch die Jalousien runterlassen und sich einreden, es sei schön, so wie es ist.
500 Euro für nix, und nix für 500 Euro
500 Euro in Form von Konsumschecks werden sicherlich nicht viel an der Krise ändern geschweigedenn die Konsumgüternachfrage dauerhaft anheben, denn die paar Mücken sind eigentlich nicht viel mehr als ein Scheiss-Almosen. Aber 500 Euro sind eben auch immer noch 500 Euro. Also her damit, würde man jetzt denken. Aber die Sache hat selbstverständlich einen Haken: der Konsumscheck verfällt nach 8 Wochen. Kein problem, denken Sie? Das ist doch schnell ausgegeben? Dachte ich auch, aber dann musste ich entsetzt feststellen, dass man die Schecks nicht in Kneipen einlösen kann.
Was soll ich also mit 500 Euro, wenn ich sie nicht für etwas gescheites ausgeben darf? Da hat doch wieder jemand nicht zuende gedacht!
Subliminale Kriegstreiberei
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, mit welchen Worten der die „Kuba-Krise“ von 1962 behandelnde Kevin-Costner-Streifen „Thirteen Days“ (02.12.08, 20:15 Uhr, Kabel1) in der Vorschau angepriesen wird?
„13 Tage, in denen der dritte Weltkrieg zum Greifen nahe war…“
Der Ausdruck „zum Greifen nahe“ wird aber gemeinhin in der deutschen Sprache für Erstrebenswertes, aber eben doch nicht Erreichtes, knapp Verfehltes verwendet, so zum Beispiel bei „der Sieg war zum Greifen nahe„. Bei negativer Einschätzung eventuell bevorstehender Ereignisse verwendet man wohl eher Begriffe wie „drohen„, „nicht mehr abzuwenden„, o.ä.
Kopf hoch, Kabel 1! Vielleicht eskaliert ja bald irgendwo ein Krisenherd mit deutscher Hilfe und wir erreichen es mal wieder, den Heldentod für Volk & Vaterland als Karriereziel in den Hirnen der Jugend zu etablieren. Und sie können dann in gewohnt hoher Fernsehqualität von den Schauplätzen in ihren Wissensmagazinen berichten. Wir schlagen für die Reihe „Abenteuer (Über-)Leben: täglich wissen“ evtl. folgende Berichte vor: „Feldküche XXL – Wie verköstigt man 1000 hungrige Landser?“ , oder auch „Abenteuer Alltag: Jetzt marschieren wir ein!“ .
Wahrnehmung und Wirklichkeit
Unlängst versuchte die NPD, in der Wolfenbütteler Fußgängerzone eine rechte Prpoagandaveranstaltung durchzuführen, während der sie wie mittlerweile üblich traditionell eher linke Standpunkte (Verstaatlichung, Antikapitalismus und Globalisierungskritik) plagiieren, mit einer dicken braunen Schicht Scheiße überziehen und als eigene Ideen verkaufen wollte. Im Netz ist das Resultat hinreichend dokumentiert. Was von Seite der NPD folgte, war das typische Heulsusengehabe, welches die NPD immer anstimmt, wenn sie nicht ihr menschenverachtendes Weltbild -natürlich von den verhassten Organen des „Systems“ geschützt- unters Volk bringen kann. Da ist dann wie immer davon die Rede, dass CDU (vertreten durch Bürgermeister Thomas Pink), SPD (vertreten durch Landrat Jörg Röhmann) und Polizei mit der bösen, bösen und vermummten Antifa (die übrigens von Auftreten und Organisation her als Vorbild der „Autonomen Nationalisten“ dienten, die wiederum für die NPD völlig okay sind) unter einer Decke stecken. Die GANZ große Verschwörung also, die NPD gegen die böse Welt, quasi als wahre Gralswächter der Demokratie und wackere Robin Hoods im Kampf gegen die Unterdrückung.
Natürlich hat die CDU aber zwei Seiten, Licht und Schatten. Als Licht möchten wir jetzt mal das Auftreten von Herrn Pink bezeichnen. Wir wären aber nicht wir selbst, wenn wir nicht auch den Beweis erbrächten, dass es sich bei der CDU dennoch nicht um eine Schwesterorganisation der Antifa handelt und lenken daher des Lesers geneigten Blick auf folgendes:
Gert Hoffmann (CDU), amtierender Oberbürgermeister von Braunschweig. Ein Leben in Schnappschüssen:
1967-1969: Mitglied der NPD.
1968: Erster Vorsitzender des Nationaldemokratischen Hochschulbundes (NHB) Göttingen.
1968: Stellvertretender Bundesvorsitzender des Nationaldemokratischen Hochschulbundes.
1969: Am gescheiterten Versuch, mit der NPD in den Bundestag einzuziehen ist wer schuld? Die üblichen Verdächtigen natürlich: „Manipulation durch die Meinungsinstitute“ …„Hetz- und Verleumdungskampagne in Presse, Funk und Fernsehen“… „APO- und DGB-Terror“. Hört man sich heute mal den Verbalauswurf von Andreas Molau, Jürgen Rieger oder Udo Pastörs an… man merkt keinen Unterschied.
1970: Eintritt in die CDU.
2007: Lobende Erwähnung von „Kamerad Hoffmann“ auf der Homepage des niedersächsischen Landesverbandes der NPD. Hoffmanns Vorgehen gegen Schmutzfinken würde demzufolge ein gutes Bild davon vermitteln, was man von einer NPD-Regierung zu erwarten hätte… Eine schönere Ehrung kann es für einen Christdemokraten offensichtlich kaum geben, denn Gert Hoffmann sah bislang keinerei Veranlassung, sich von diesen „Kameradschaftsbekundungen“ der NPD zu distanzieren, oder diese zu unterbinden. Unterbinden wollte er hingegen mit mehr als umstrittenen Anordnungen, dass sein Kritiker Hartmut El Kurdi weiterhin in Braunschweig seine Meinung zu Hoffmanns Vergangenheit und Politik äußern kann.
Gert Hoffmann, ein bedauerlicher Einzelfall in den Reihen der großen imGrunde antifaschistischen Volkspartei CDU?
„Am 10. September 2008 berichtete die „taz“ über eine Konfrontation in Celle, wo einige Mitglieder der Junge Union, darunter der Kreisvorsitzende, „nach einer Party im Stechschritt und mit Hitlergruß vor einem links-alternativen Zentrum aufmarschiert“ seien. Sie hätten die erste Strophe des Deutschlandliedes gesungen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg habe Ermittlungen wegen des Hitlergrußes aufgenommen.
Am 11. September 2008 berichtete der „Tagesspiegel“ über drei Mitglieder der Jungen Union in Berlin, darunter der Kreisvorsitzende von Berlin-Lichtenberg, die sich in einer gestellten Talkrunde als Neonazis filmen ließen. Es seien NSDAP-Abzeichen sichtbar gewesen und „Naziparolen skandiert“ worden.
Am 24. September 2008 berichtete die Tageszeitung „taz“ über überregionale Schulungen der Jungen Union Hamburg, die in Zusammenarbeit mit Vertretern des „Instituts für Staatspolitik“ angeboten wurden. Laut Fachorganen ist dieses Institut eine Organisation, „die der intellektuellen ‚Neuen Rechten‘ zuzuordnen ist, einer Strömung innerhalb der extremen Rechten, die sich darauf konzentriert, Rechtsextremismus mit Ideologie zu untermauern.“
Bereits am 20. März 2008 war durch einen Artikel der „Welt“ bekannt geworden, dass die Hamburger Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Kreischef der Jungen Union in Hamburg-Nord eingeleitet hat, der eine südländisch aussehende Kommilitonin als „Niggerschlampe“ beschimpft und mit Bierdeckeln beworfen haben soll. Außerdem habe er gesagt, „Nicht-Arier“ seien „eine Schande für das Juristentum“.
Am 23. Mai 2008 forderte der Vorsitzende des CDU-nahen Studentenverbands RCDS die Stimmrechte von Rentnern und Arbeitslosen bei Wahlen durch ein „doppeltes Wahl- und Stimmrecht“ für Leistungsträger einzuschränken.
Die Wochenzeitung „ZEIT“ berichtet am 30.5.2008, dass der Altonaer Vize-Kreischef der Schüler-Union ein Ende der Zuwanderung sowie einen Integrations-Zwang für Ausländer forderte. Zu den Bürgerschaftswahlen sei er schließlich für die DVU angetreten.“ (Quelle: Kleine Anfrage von MdL Victor Perli, veröffentlicht auf www.perli.de)
Der Vizepräsidentschaftskandidatin neue Kleider
Die republikanische Kandidatin auf das Amt des US-Vizepräsidenten, Sarah Palin (Ex-Miss-Alaska), hat einmal mehr etwas wichtiges zu sagen: „Ich trage wieder meine eigenen Kleider, die ich in meinem Lieblings-Second-Hand-Laden in Anchorage, Alaska, kaufe“.
Sicherlich: der allgemeinen rechtschaffenen Empörung über die mehr als 100.000 USD Wahlkampfgelder, die die Republikaner in Fummel, Schminke und Klunker für Mrs. Palin und ihre Auftritte steckten, mussten rasch populär-politische Konsequenzen folgen. Aber ein Second-Hand-Laden in Alaska… das ist schon etwas sehr dick aufgetragen und ziemlich am Ziel vorbei. Natürlich wirken ein steifgefrorenes Holzfällerhemd und ein Paar Moonboots aus den 80er Jahren im allgemeinen überaus bescheiden, aber ganz sicher nicht an einer republikanischen US-Gouverneurin mit Klamotten im Wert von einhunderttausend Dollar im Wandschrank.
Glaubwürdiger wird es auch dann nicht, wenn man sich neben einer Palin im Lumpendress noch einen McCain im Hillbilly-Kostüm dazudenkt. Die entscheidende Frage hätte sein müssen, ob der Wähler in Zeiten der Wirtschaftskrise eine als Pennerin verkleidete Hochverdienende aus der Politprominenz nicht eher als Provokation verstehen wird.
Aber selbst wenn ein derartiges Solidar-Outfit beim Wähler Sympathien wecken würde, wäre eine solche Wahlkampfstrategie im Endeffekt trotzdem tödlich für Mrs. Palin und ihre republikanisch-evangelikanische Gas-, Öl- und Waffenlobby. Denn am nächsten Tag würde Herr Obama (auf Anraten derselben Lobbyisten) mit weitaus bemitleidenswerteren Klamotten aus seinem Lieblings-Second-Hand-Laden in Marsabit, Kenia, kontern, und AUS DIE MAUS.
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