Blog der IG Ententeich Wolfenbüttel

Lügen-Falschmeldungen-Halbwahrheiten-Gerüchte-Märchen

Ist das deutscher Frühling?

Och nöö, da lege ich mich aber gleich mal wieder in die Sonne.

Mai 15, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | | Noch keine Kommentare

Konservatives Denken in Bildern (7)

heute: Leitkultur

swastika

Januar 20, 2009 Verfasst von ig4ententeich | History, Politik, Sonstiges | , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Keuschuugel Dot Com

Das Internet wäre heute ohne Suchmaschinen kaum denkbar. Umgekehrt aber scheint eine Suchmaschine ohne Internet durchaus eine Alternative zu sein. Zumindest für gläubige Katholiken: Die „Catholic google custom search engine“ www.cathoogle.com geleitet seit einigen Tagen den bußfertigen Wanderer sicher durchs finstere Tal des World Wide Web. Das klingt vielversprechend, aber vergleichen Sie doch einmal die Trefferzahl für den Suchbegriff „porno“ bei Google mit der bei Cathoogle. Von wegen „mir wird nichts mangeln“.

Januar 15, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Bewährte Hausmittel (4)

Peinliche Urinränder auf dem Wohnzimmerteppich haben Gäste schnell vergessen, wenn man einfach erneut darüber unriniert und dann behauptet, da wären vorher keine gewesen.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Wunderlich werden (2)

heute: Selbstgespräche (mal wieder)

Am vergangenen Samstagnachmittag – ich befand mich gerade in diesem eigenartigen Zustand vernebelter Isolation, die man vespürt, wenn man die ganze Nacht durchgefeiert hat – kam ich für einen kurzen Augenblick in Gedanken aus irgendeinem Grund auf das Thema Selbstgespäche. Warum, weiss ich auch nicht, aber während ich amüsiert darüber nachdachte, hörte ich mich plötzlich kichernd laut zu mir selbst sagen: „Selbstgespräche“. Die anderen Leute im Supermarkt haben mich alle ganz komisch angeschaut.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges, Über uns | , , , , , , , , | 1 Kommentar

Bewährte Hausmittel (3)

Wenn man mal versehentlich vor den Augen anderer Leute sein großes Geschäft auf dem Wohnzimmerteppich verrichtet hat, kann man den Eindruck von Unzurechnungsfähigkeit noch verstärken, indem man anschliessend mit einem Toilettenpümpel darin herumstochert.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Bewährte Hausmittel (2)

Von einem eingetrockneten Kotzfleck auf dem Wohnzimmerteppich kann man geschickt ablenken, indem man einen frischen daneben platziert.

Januar 12, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Bewährte Hausmittel (1)

Jeder kennt gerade in Zeiten des Würgegriffs von Väterchen Frost das elende Problem:

Wasserränder von hereingeschlepptem Schnee auf Laminat, Fliesen, PVC und Parkett, sowie brackige Pfützen auf den Teppichen, die unschöne Flecken hinterlassen.

Die IG Ententeich empfiehlt hier ein in der Vergangenheit vielfach bewährtes Hausmittel, bevor die Zustände vollends unerträglich werden:

Werden Sie Mietnomade!  Hierbei handelt es sich quasi um ein Allheilmittel gegen unbehagliche Wohnverhältnisse. Vergilbte Tapeten, schimmeliger Abwasch bis auf Augenhöhe, Brand- und Hundekotflecken überall, die letzten 20 Jahrgänge Prospektmaterial stapeln sich im Flur? Hier hilft oftmals nur noch ein radikaler „Tapetenwechsel„…

Januar 11, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Weltwirtschaftskrise: die Opfer

Eine Fernseh-Kurzdokumentation verdeutlichte gestern eindrucksvoll die schrecklichen Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise anhand eines herzzerreissenden Einzelschicksals. Die Dokumentation beginnt auf dem Rücksitz einer Mietlimousine. Ein Mann in den Mittdreissigern in schwarzem Armani blickt apathisch auf die vorbeiziehnde Kulisse lower Manhattans. Vor kurzem, so erklärt er mit teilnahmsloser Stimme, hätte er sich Limousine und Chauffeur noch für jeden seiner Dienstwege leisten können, heute reiche es gerade einmal für die Fahrt zur Arbeit und zurück. Vor ein paar Monaten noch stand der adrette Wallstreet-Broker kurz vor seiner ersten Milliarde, doch der globale ökonomische Einbruch hatte ihn schlagartig an den Abgrund der Armut katapultiert. Er ist wieder da angekommen, wo er begann: ganz unten, als einfacher Multimillionär. Leute wie er sind es, die unter der Wirtschaftskrise ganz besonders zu leiden haben, und wie viele seiner Zunft ist er gezwungen, seinen Lebensstandard den Verhältnissen unterzuordnen. Wie sehr sich Leben und Tagesablauf des jungen Börsenspekulanten geändert hat, zeigt die Dokumentation sehr beispielhaft anhand der Gestaltung seiner Mittagspause. Denn hier heisst es für ihn nun Bulette statt Kaviar. So sieht man ihn als einzigen Gast in einer Imbiss-Bude in der Wall Street sitzend einsam und traurig in seinem Cheeseburger herumstochern. Einem Burger aus Kobe-Rindfleisch unter einer trostlosen Decke aus leicht angeschmolzenem Bjurholmer Elchkäse und ein paar tristen Trüffel- und Blattgoldraspeln für 170 US-Dollar. Die fetten Jahre sind vorbei. Während der glückliche Pöbel ein paar Blocks weiter unbekümmert seinen 2-Dollar-Cheeseburger-Lebensstandard pflegt, als wäre überhaupt nichts passiert, bleibt den Opfern des Kapitalismusversagens, den verstörten Brokern und Spekulanten, nur noch, den Dodo-Leder-Gürtel enger zu schnallen. Die Welt ist ungerecht.

slum

Januar 9, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Politik, Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Popstars rehabilitiert

Lange Zeit warf man Casting-Shows wie z.B. „Popstars“ und „Deutschland sucht den Superstar (DSDS) vor, nur Menschen durch die Jury-Auswahl kommen zu lassen, deren Äußeres von der breiten Masse als „hübsch“ bezeichnet werden könnte und dass Eigenschaften wie z.B. Talent eher zweitrangig sind, solange ein „sexy Mädchen“ sich möglichst fast nackt einem Millionenpublikum zu präsentieren bereit ist.

Diese unkenden Miesmacher wurden nun endgültig widerlegt, nachdem in der siebten Staffel der Casting-Show „Popstars„   Leonore Bartsch, Gabriella De Almeida Rinne, Antonella Trapani und Victoria Ulbrich zur Retortenband Queensberry (Was laut einer der Gewinnerinnen angeblich soviel wie „Königsbeere“ bedeutet…) zusammengeschraubt wurden. Schaut man sich diese Damen näher an, fällt als erstes auf, dass ihr Äußeres wohl kaum ein Auswahlkriterium gewesen sein kann, bewegt sich dies doch allerhöchstens zwischen „abstoßend“ und „nichtssagend„. Vielleicht wird es irgendwann im Internet einschlägige Porno -Seiten oder sogenannte TGPs geben, auf denen heimlich aufgenommene Bilder von Queensberry-Mitgliedern NACKT zu sehen sind. Selbst die Männer in unserer Redaktion hoffen jedoch inständig, niemals über eine solche Seite zu stolpern. Wenn doch, verklagen wir das Internet, versprochen!

Es muß also doch eine Form von besonderer Fähigkeit im Spiel gewesen sein. Und sei es nur die Fähigkeit, sich von Knallchargen wie Sprechsänger und Sonderschüler-Idol Paul Würdig (auch bekannt als „Sido„), Rummelplatz-Soundtrack-Macherin Marie-José van der Kolk (auch bekannt als „Carisma„, oder „Loona„) und Ostzonen-Drillsergeant und Eintänzer Detlef Soost (auch bekannt als  „Detlef D! Soost“) restlos zur Sau machen und sich den letzten Fitzel Menschenwürde vor einem Millionepublikum nehmen zu lassen.

Januar 7, 2009 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Sehr geehrter Herr Ratzinger…

Ihre Ausführungen zum Thema Umweltzerstörung und ihre Parallelen zur Homosexualität in Ihrer Weihnachtsansprache finden wir doch etwas kurzsichtig.

Zwar haben Sie in einem Punkt Recht: unsere schwulen Mitbürger zeichnen sich im Durchschnitt sicherlich durch einen etwas übertriebenen Körperkult aus, und der damit einhergehende Reinlichkeitsfimmel hat bestimmt auch einen höheren Wasserverbrauch zur Folge, was somit die Umwelt zusätzlich belastet. Auch erfordert schon die einfache Praxis männlicher Homosexualität für sich allein bestimmt schon ausserordentliche Hygienemaßnahmen. Denn im Gegensatz zu uns heterosexuellen Männern ist das Genital des Homosexuellen Mannes nach dem Geschlechtsakt eben nicht sauberer als vorher.

Soweit stimmt das zwar. Allerdings vergessen sie hier augenscheinlich die weibliche Variante der Homosexualität, die sozusagen für einen natürlichen Ausgleich sorgt: Lesben waschen sich ja bekanntlich NIE. Noch nicht einmal ihren Penis.

Denken Sie doch nächstes Jahr zu Weihnachten bitte etwas nach, bevor Sie Ihre Ansprache verfassen.

Danke. Ihre IG Ententeich.

P.S.: Haben Sie eigentlich einmal darüber nachgedacht, dass fette Menschen noch viel schuldiger an der Zerstörung von Gottes Werk sind als Schwule und Lesben?  Die stinken und schwitzen viel mehr als Schlanke, und die zu reinigende Oberfläche ist weitaus umfangreicher. Und nebenher ist es nicht nur der emorme Wasserverbrauch dieser Leute: Die fressen auch noch wie die Schweine! Ackerbau jedoch erfordert Waldrodung, und Viehzucht hat einen  enormen Kohlendioxid-Ausstoß zur Folge. Und das scheissen die dann alles in unsere Klärwerke!

Und für uns – das Auditorium ihrer Weihnachtspamphlete- wäre es zudem ganz einfach auch mal erfrischend, nicht nur immer Hetztiraden gegen Homosexuelle zu hören, sondern zusätzlich auch welche gegen Übergewichtige!

Exkommunizieren Sie nächstes Jahr doch mal ganz überraschend Jumbo Schreiner, oder auch (post mortem) Franz Joseph Strauss. Wäre das nicht mal was? Denken Sie mal darüber nach. Die katholische Kirche könnte etwas frischen WInd ganz gut gebrauchen!

Dezember 26, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik, Sonstiges | , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Schlechte Witze (2)

Zwei Pilze treffen sich im Wald.

Da sagt der eine: „Hallo!“

Darauf der andere: „Halt´s Maul, Pilze können nicht sprechen.“

Dezember 23, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | | Noch keine Kommentare

Mittig

Zwei Konservative gehen in Gedanken versunken nebeneinander spazieren.

Plötzlich sagt der eine:

„Jetzt will ich aber mal in der Mitte gehen!“

Dezember 18, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Aufruf!

Kennen Sie das? Im Autoradio läuft auf irgendeinem x-beliebigen  Sender (Radio Okerwelle, Radio 21,  RTL89.0, Antenne, Radio SAW, FFN und wie sie alle heissen) Musik eines bestimmten Interpreten und die bloße Stimme des Sängers (ja, bei mir scheint dieses Phänomen tatsächlich auf SängER beschränkt zu sein) wirkt derart abtsoßend auf  Sie, dass sie sich arg am Riemen reißen müssen, nicht unschuldige Passanten durch mehrfaches Überrollen Ihrem Groll zu opfern?

Damit nicht noch ein Unglück passiert, fordert die IG Enteich Wolfenbüttel hiermit sämtliche Radiosender auf, fortan das Senden von Stücken der folgenden Interpreten (wird erweitert) zu unterlassen:

Fury in the Slaughterhouse

Scorpions

Guns´n Roses

Aerosmith

Herbert Grönemeyer

AC/DC (Brian-Johnson-Ära)

Xavier Naidoo

Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung!

Dezember 17, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

konservatives Denken in Bildern (2)

Gleich und gleich gesellt sich gern:  So schön wäre Deutschland ohne Einwanderer.

I hob di liab, kamerad

vorne: (EIn-)Tracht: Bayerns Hans und Preussens Florian
hinten: keine Moschee

Dezember 10, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik, Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

konservatives Denken in Bildern (1)

Unkraut jäten? Viel zu radikal. Rasen oder Nutzpflanzen aussäen? Viel zu überfremdend. Was man hat, das hat man. Der Spatz in der Hand ist ja bekanntlich besser als die Taube auf dem Dach. Und die Moosflechte im Vorgarten ist demnach auch besser als die Rasensaat im Baumarkt. Und wenns scheisse aussieht, kann man ja die kahlen Stellen ja einfach mit Gartenzwergen zupflastern.

zwerge

SO muss ein ein Deutscher Garten aussehen! Und danach hat man sich zu richten! Dann muss man nur noch die Jalousien runterlassen und sich einreden, es sei schön, so wie es ist.

 

 

Dezember 10, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Politik, Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Mein wichtigstes Beauty Item

Eben gerade stoplerte ich bei Youtube auf den informativen Kurzflim „Meine 10 wichtigsten Beauty Items“, in dem sich alles um der Frauen drittgrösste Leidenschaft (nach Schuhen und Schmuck) dreht: „ultimative Beauty-Sachen“, „Schminke-Zeuch“ und andere Utensilien zur arglistigen Täuschung von Männern:

Wie man unschwer erkennt, handelt es sich hierbei weniger um „Tipps“ als um einfache Bewerbung bestimmter Artikel, veröffentlicht von irgendeiner Hausfrau, die sich durch den Verkauf von Cremes und Wimperntusche ein zweites Standbein aufbauen möchte, aber augenscheinlich keine Lust hat, ihren Krempel auf Kosmetik-Parties anzupreisen (falls es ein solches Pendant zu den altbekannten Tupper-Ware-Parties in diesem Bereich geben sollte).

Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Was mir nämlich beim Ansehen der ersten 10 Sekunden dieses Filmchens aufgefallen ist (länger konnte ich es nicht ertragen), ist die Tatsache, dass es augenscheinlich nicht alleine an der Frau liegt, auf einen Mann attraktiv zu wirken. Auch der Mann hat die Pflicht, seinen Teil dazu beizutragen. Und zwar nicht etwa dazu, selbst auf die Frau attraktiv zu wirken, sondern die Frau auf sich attraktiv wirken zu lassen.
Egal, ob die Frau nun 10 wichtigste Beauty Items besitzt oder 50; es reicht in den meisten Fällen einfach nicht. Schönheit liegt ja bekanntlich in den Augen des Betrachters, und der Betrachter ist eben der Mann. Es ist demnach doch also sinnvoll, Schönheit nicht nur in der physikalischen Umgebung vorzugaukeln, sondern zusätzlich dort, wo sie interpretiert wird: im Gehirn des Mannes!

Ich möchte hier also nun MEIN wichtigstes Beauty Item vorstellen:

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Eine Garantie gibt es allerdings auch damit nicht. Auch dieses Mittelchen hat seine Grenzen. Es ist schliesslich kein Wunderelixier. Sollten ein oder zwei Anwendungen ( 0,5 – 1,0 l) nicht zum sofortigen Erfolg führen, hat es auch keinen Sinn.

Dezember 8, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Internet, Sonstiges, Über uns | | Noch keine Kommentare

IG-Ententeich hilft!

Da wir immer nach neuen Gelegenheiten suchen, uns mit Zeitgenossen anzulegen, auf die die Welt lieber verzichten sollte (s. Hüttler/Ücgür), haben wir nun ein neues Betätigungsfeld gefunden: Den Verbraucherschutz. Bereits vor einiger Zeit berichteten wir ja über die Machenschaften der von der Firma  SUPERBONUS49 beauftragten Call-Center. Unsere mittlerweile nicht geringe Bekanntheit im Netz führte dazu, dass wir in unserer Blogstatistik sahen, WIE erstaunlich oft man mit dem Suchbegriff „Superbonus49″ auf unseren Artikel stieß und somit eine nicht unerhebliche Anzahl Menschen ein zurecht schlechtes Bild von dieser Firma erhielten. Das ist ausbaufähig, dachten wir uns. Aus diesem Grunde werden wir hier in Zukunft immer wieder das Geschäftsgebaren unerträglicher Firmen/Angestellter veröffentlichen. Das hat natürlich den positiven Nebeneffekt, dass betreffende Firmen die betreffenden Mitarbeiter kurzerhand auf die Straße setzen werden, wenn sie im Internet immer wieder ihren Firmennamen besudelt sehen. Das steigert die Arbeitslosenquote, was widerum die Unzufriedenheit steigert. Dies hingegen ist unverzichtbare Voraussetzung für die Weltrevolution!

Warten sie es ab! Ihre Enkel werden den Namen IG ENTENTEICH WOLFENBÜTTEL als Synonym für „Motor der Weltrevolution“ verwenden… warten Sie es ab und freuen Sie sich schon mal auf unseren demnächst erscheinenden Artikel über die SCHLECKER-Filiale in der Karlstraße Braunschweig! Erfahren Sie alles über die exorbitant unfreundliche Kassiererin, die am 29.11.08 gegen Mittag weder die berechtigte Reklamation einer jungen Frau entgegennahm, noch bereit war, der Kundin zwecks Beschwerde über die unglaubliche Unfreundlichkeit ihren Namen oder gar einen Lösungsweg zu nennen. Erfahren Sie ALLES über das ganz eigene Verständnis von „Kundenservice“ in Bezug auf die verkaufte Mängelware der Drogerie-Kette Schlecker und die an S/M-Studios erinnernde Behandlung von Kunden durch die namenlose Kassendomina in der SCHLECKER – Filiale Karlstraße 65, 38106 Braunschweig.

November 29, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Altpapier

Kennen Sie das Problem auch? Ihr Altpapierstapel nimmt dank des über den Kontinent hinwegfegenden Werbetsunamis langsam die Ausmaße der Pyramiden von Gizeh an, doch der nächste Altpapiercontainer ist weit. Den Plunder mit dem Auto zum Altpapierhandel zu bringen und ein paar Cent dafür abzugrasen lohnt angesichts der Unterhaltskosten und des Spritverbrauchs Ihres neuen Porsche Cayenne auch nicht wirklich. Guter Rat ist also teuer.

Aber Lösung ist in Sicht! Schauen sie sich den Werbescheiß mal genauer an, zum Beispiel die kürzlich verteilte Postwurfsendung der Süddeutschen Klassenlotterie SKL (oder der Norddeutschen NKL? Ich weiß es nicht mehr…) : Oftmals liegen diesen Lockangeboten, die hauptsächlich die Gewinnchance der betreffenden Firma maximieren nämlich Antwortumschläge mit dem Vermerk „Das Porto zahlen wir für Sie!“ bei. Supi, ich stopfe diese Umschläge nun immer zum Bersten mit Werbematerialien anderer Firmen voll und bringe sie zum Briefkasten, der nur wenige Meter von meinem Haus entfernt ist. So ein prall mit Abfall gefüllter Umschlag kann die betreffende Firma dann schon mal locker 1,45 Euro Porto kosten. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, das würden bundesweit alle von dieser Werbeflut Genervten machen…

Übrigens: Da ja Ihr Name nirgendwo auftaucht, können Sie auch ruhig mal einen Umschlag mit dem Vermerk „Bitte freimachen“ unfrankiert zurückschicken. Das sichert zumindest Arbeitsplätze bei der Post!

November 11, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Albtraum

Vor einiger Zeit schlief ich nach eines anstrengenden Tages Werk bei laufendem Fernseher auf dem Sofa ein und hatte dabei einen verrückten Traum:

Ich befand mich auf dem Schützenplatz Wolfenbüttel, wo wohl eine sogennnte „Masch(Rummel, Kirmes, Jahrmarkt, sie wissen schon…) veranstaltet wurde. Ich irrte in Dunkelheit über den noch leeren Platz, die Fahrgeschäfte waren verschlossen, im Wind wehte ein Zettel mit der Aufschrift „JungerMann zum Mitreisen gesucht“ an mir vorbei. Ich war allein, fühlte mich aber unwohl und beobachtet, wollte deshalb gehen. Als ich mich umdrehte, versperrten mir typische Rummelplatzjugendliche in irrer Montur wie man sie an jedem Autoscooter zuhauf antrifft den Weg und fingen an, auf mich einzureden („Alda“, „ischwöre“, das ganze Programm eben). Die gebrabbelten Karusselbremserfloskeln verwandelten sich nach Verlassen der Münder in waberige, schwarze Nebelschwaden, die schlangengleich in meine Ohren züngelten und sich von dort direkt in mein Gehirn fraßen und mir befahlen, mich für den Job als Mitreisender zu bewerben….

In diesem Moment wachte ich schweißgebadet auf. Im Fernsehen lief Werbung, alles -mehr oder weniger- normal. In der folgenden Zeit wiederholte sich dieser Traum allerings häufiger, jedoch IMMER wenn ich auf dem Sofa bei laufendem Fernseher erwachte. Ich ging also bei anschleichender Müdigkeit dazu über, das laufende Programm mit meinem HDD-Recorder aufzuzeichnen und nach dem Erwachen aus diesem Alptraum auszuwerten, was kurz zuvor lief und mich offenbar in meinen Träumen verfolgte.

Die Auswertung der Ergebnisse ergab folgendes: Auslöser dieses wiederkehrenden Albdrückens waren kurze Pro-7-Einspieler vor der eigentlichen Werbung. Zum einen war es eine Werbung für die neue Popstars-Staffel (wie gesagt, es hat ja vor geraumer Zeit angefangen) , in welcher mir eine junge Dame -wie ich später herausfand, trägt sie den Namen Senna Guemmour und singt bei der Castingband „Monrose“- die Worte „Bewirbt Euch, MANN!“ entegenblaffte. Alda, BewIrbt euch, Mann! Bei Popstars just for girls, ey!

Nun, was Wunder: Der andere Auslöser meiner Nachtmahren ist wiederum von Pro7 zu verantworten. Hier brabbeln zu Beginn und am Ende fast jeden Werbeblockes ja immer irgendwelche angeblichen „Promis“ den Pro7-Slogan „we love to entertain you“. Und natürlich! Auch hier wieder: Senna Guemmour, wie sie nach angeblich „sexy“ Aufsagen des Slogans den Kameramann gleich zwei mal auf die angebliche Perfektion des Gesprochenen hinweist und dies mit der Bekräftigung „ischwörre“ unterstreicht….

Seitdem schaue ich nach 20:00 Uhr kein Pro7 mehr, aus Angst vor Albträumen.

November 6, 2008 Verfasst von ig4ententeich | Sonstiges | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar