Dem Niedergang der Kultur entgegenwirken
Wir alle kennen die Probleme: Oberflächliche Unterhaltung zu überzogensten Preisen, Mißachtung baulicher Vorschriften, Schicki-Micki-Möchtegerns überall und nirgendwo Substanz… kurzum: der Niedergang der deutschen Kultur und Werte.
Dies sind die Hauptgründe, warum das abgehalfterte Lessing-Theater in Wolfenbüttel im Januar 2007 seine heruntergekommenen Pforten schließen musste. Der Gaul ist hin. Sollte man ihn wiederbeleben? Nur, um wieder in die oben genannten Probleme zu verfallen?
Wir sagen „NEIN!“. Die Spaßkultur der Theatergesellschaft hat ausgedient, wir müssen wieder zurück zu Substanz, Werten und Kultur. Und was läge hierfür näher, als der kulturellste wolfenbütteler Stadtstrand der Welt, Laguna Beach am Stadtgraben zu Wolfenbüttel? Schauen wir uns nur das Programm für dieses Wochenende an, wird schnell klar, dass NIEMAND (ich wiederhole: NIEMAND!) das oberflächliche Pseudokulturgegaukel des Lessing-Theaters braucht. Am kommenden Freitag (28.08.2009) ab 19:00 Uhr ist an unserem Stadtstrand der Volks-Pavarotti Olaf Henning („komm hol´das Lasso raus…“) zu Gast, der uns Hinterwäldlern eine Kulturinfusion sondergleichen verabreichen wird und das alles bei freiem Eintritt!
Wir fordern daher, ein derartiges Kulturangebot dauerhaft in Wolfenbüttel zu ermöglichen. Die Kosten hierfür könnten durch die eingesparten Renovierungskosten für die überalterte Rumpelbude am anderen Ende des Ententeichs gedeckt werden.
Wer sagt´s denn?
Unlängst berichteten wir ja bereits über die Ankündigung eines neuen Add-Ons „Wrath of the Lich-King“ für das Kasperletheater World of Warcraft. Nun ist es so weit! Vollgepackte Güterzüge, strenger bewacht als jeder Castor-Transport, beliefern Deutschland flächendeckend mit europalettenweise Add-Ons, damit pünktlich am 13.11.2008 um 00:00 Uhr alle größeren Media Markt-, Medimax-, MakroMarkt-, Saturn- und sonstwie-Filialen ihre Pforten den dann noch nicht totgetrampelten Bekloppten öffnen können. Überall! Wirklich. Hannover, Peine, Hildesheim, Salzgitter, Wolfenbüttel, Braunschweig, Wolfsburg… Ü-BER-ALL!
Grund genug für uns, mal einen belustigten Blick auf die World of Warcraft: Wrath of the Lich-King Collector´s Edition zu werfen und anhand eines Vergleiches mit der Burning-Crusade Collector´s Edition die BAHNBRECHENDEN Neuerungen der neuen Collector´s Edition hervorzuheben. Also los:
Burning Crusade: (16.01.2007)
- World of Warcraft: The Burning Crusade – Hinter den Kulissen auf DVD
- The Art of World of Warcraft: The Burning Crusade Hardcover Kunstbuch
- Exklusives Haustier im Spiel: Netherdrachenwelpe
- Zwei World of Warcraft Trading Card Game Starter Decks, mit besonderen exklusiven Karten
- Karte der Scherbenwelt als Mousepad
- World of Warcraft: The Burning Crusade Soundtrack CD
Wrath of the Lich-King: (13.11.2008)
- Eine „Hinter den Kulissen“-DVD
- The Art of World of Warcraft: Wrath of the Lich King Hardcover Kunstbuch
- Exklusives Haustier im Spiel: Frosti, der Frostwyrmwelpe
- Zwei World of Warcraft Trading Card Game Starter Sets mit zwei exklusiven Karten
- Karte des gerade eröffneten Kontinents Nordend als Mousepad.
- World of Warcraft: Wrath of the Lich-King Soundtrack CD
Voilà! Wer würde JETZT noch behaupten, World of Warcraft wäre eine strunzlanweilige und einfallslose Idiotenabzocke, in der IMMER WIEDER haargenau der gleiche Scheiß aufgewärmt wird?
Wir? Genau.
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Nachtrag vom 16.11.2008
Folgende erheiternde Mail wollen wir unseren geneigten Lesern natürlich nicht vorenthalten:
Von: XXXXXXXXXXX <paramir82@xxxxx.xx>
An: ig_ententeich@yahoo.de
Gesendet: Sonntag, den 16. November 2008, 10:59:52 Uhr
Betreff: ihr spasten
Endgültige Demütigung
Als wäre es nicht genug, dass die Gegner von Laguna Beach dank unserer tatkräftigen Mithilfe in diesem Kräftemessen ihr Waterloo fanden, beginnt man nun auch noch die Siegerrolle durch perfide Demütigung des Unterlegenen (IG STADTGRABEN) zu untermauern. BRAVISSIMO!
Als ersten Schritt in diese Richtung lassen wir nur zu gern die für den 28.09.2008 (also zwischen Laguna-Oktoberfest und Laguna-Kürbisfest) angekündigte Rasenmähertreckerralley auf dem Laguna-Gelände am Ententeich Wolfenbüttel gelten. Hut ab, auch wenn diese Idee nicht GANZ an das von uns vorgeschlagene mitternächtliche Dynamitfischen mit anschließendem Höhenfeuerwerk heranreicht: es ist ja nur ein erster Schritt. Natürlich wird die IG Ententeich an diesem Spektakel mit einem Fuhrpark von ca. 20 schalldämmungsbefreiter Rasenmäher- und Trecker-Höllenboliden antreten und die Nacht zum Tage machen, um der doofen „grünen Lunge Wolfenbüttels“ und der dämlichen Entenbrut endlich vollends nach feinster Art der Siegerjustiz den Garaus zu machen.
„Bonjour tristesse“
…dachten sich wohl auch diese beiden adrett gestylten jungen Damen, die auf dem Weg zum schönsten Stadtstrandt der Welt -Laguna Beach am Ententeich Wolfenbüttel (aka Stadtgraben)- am gestrigen Tag von sintflutartigen Regenfällen, Orkanböen und einem eiszeitlichen Kälteeinbruch überrascht wurden. Beherzte Anwohner boten ihnen und ihren mondänen Frisuren Schutz, wodurch das Schlimmste gerade noch abgewendet werden konnte. Die traurigen Blicke der beiden enttäuschten Partymäuse sind jedoch eine beredte Anklage gegen diesen lagunafeindlichen Sommer.
Wir fragen: Wird hier wieder mal die Indoor-Gastronomie bevorzugt?
Hinweis! Auch wenn manche anhand des obigen Fotos glauben mögen, Gülcan Kamps, Collien Fernandes, Paris Hilton, Nicole Richie, Else Kling, Mary-Kate & Ashley Olsen oder andere „It-Girls“ hätten Laguna Beach Wolfenbüttel einen Besuch abgestattet: Das obige Foto zeigt trotz einer frappierenden Ähnlichkeit keines der genannten Glamour-Girls.
Weihnachten fällt aus!
Da ist man kaum mal ein paar lange Augenblicke „AFK“ um ein wenig „IRL“ Zeit zu verbringen und was passiert? Natürlich, der ganzen Welt wird prompt vom dunklen Herrscher Blizzard angekündigt, 2008 noch weiter in die Matrix gezogen zu werden. Voraussichtlich „in der zweiten Jahreshälfte“ werden die sinistren Herrscher über mittlerweile weltweit 10 Millionen Lemminge nämlich ihr zweites Add-On für den Realitätsersatz „World of Warcraft“ veröffentlichen, das mittlerweile am weitesten verbreitete „MMORPG“, welches innerhalb der nächsten 10 Jahre „IMHO“ alle anderen großen Religionen verdrängt haben dürfte, zum Glück aber nicht über terroristische Fundamentalisten verfügt, da man für solche Akte den PC verlassen müsste.
Nun kommt also das Add-On „Wrath of the Lich-King“ in die Geschäfte, wobei man „AFAIK“ die Umschreibung „zweite Jahreshälfte“ gemeinhin als „pünktlich zum Vorweihnachtsgeschäft“ interpretieren kann, um den ferngesteuerten Konsumzombies noch leichter einen Aderlass an der Portemonnaie-Vene legen zu können. Weihnachten werden dann wohl knapp 10 Millionen Menschen völlig paralysiert vor dem PC in ihren eigenen Exkrementen verbringen… Jesus selbst lag ja schließlich zu Weihnachten auch in einem nach Dung stinkenden Verschlag.
Nun, diese Geschäftsidee hat sich beim ersten Add-On, „The burning crusade“ ja bereits bewährt. Nachdem einigen Spielern nach ca. drei Jahren WoW-Dauerdaddeln irgendwann auffiel, dass sie -genau wie im verblassenden „RL“- tagein tagaus immer und immer wieder (und wieder) tretmühlenartig das Gleiche vor wechselnden Kulissen taten, musste gehandelt werden. Die gildeninternen Sektenmechanismen zur Wahrung der Truppendisziplin gegenüber potentiellen Aussteigern schienen langsam an Wirkung zu verlieren, Blizzards Weltherrschaft schien in Gefahr. Was tun? Natürlich! Ein paar neue Figuren ins Spiel, ein paar neue Landschaften, Dr. Bizarros bravsten Sklaven wurde sogar ein völlig nutzloses virtuelles Haustier (Tamagotchi in letztendlich unsinnigerer und teurerer Ausführung) bereitgestellt. Und patsch, die Jünger trampeln sich dafür beim ersten 2-Uhr-Nachts-Gottesdienst bei Media Markt fast gegenseitig tot.
Und obwohl es mit dem Add-On „AFAIK“ für Neueinsteiger die Möglichkeit gab, mit Spielfiguren auf einem Level einzusteigen, für das alteingesessene Schwielenärsche sich die Fingerkuppen bis auf die Knochen runterspielen mussten, kamen diese sich größtenteils keinesfalls verarscht vor, sondern spielten nun halt NOCH intensiver, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. In einschlägigen Foren waren Einträge wie folgender nach Erscheinen von „tbc“ keine Seltenheit: „Alter, ich raide mir hier 24/7 den Arsch ab und jetzt hat jeder n00b einen char mit dem gleichen Level wie ich! Is ja voll imba, ey“. Nachdem nun Blizzard feststellte, dass selbst Jünger, die dies durchschauten sich nicht etwa verarscht fühlten und ausstiegen…: Warum nicht das gleiche NOCH mal machen und den gleichen kalten Kaffee NOCH mal verkaufen (ohne Aufwärmen und draußen auch nur Kännchen) ??? Wenn Spieler horrendes Geld für ein eherlangweiliges Spiel ausgeben, brav ihre monatlichen Gebühren bezahlen und dann auch noch demütig auf jede kostenpflichtige „Neuerung“ warten, was kann Blizzard dann noch passieren? Der Endkampf um die Weltherrschaft wird also wahrscheinlich zwischen Microsoft und Blizzard ausgetragen. Fragt sich nur, wer hierbei „Allianz“ und wer „Horde“ ist. Aber den Gesetzen des Marktes folgend wird es wahrscheinlich eh keinen Kampf, sondern eine Fusion beider Parteien geben. Auf das nächste MS-Betriebssystem bin ich gespannt.
Aber „B2T“: Was ist denn -eingefleischten Fans zufolge- die WICHTIGSTE Neuerung, die uns bei „Wrath of the Lich-King“ erwartet?
„[...] Neue Frisuren kann man wahrscheinlich in einem Frisörladen erhalten. Es wird eine Möglichkeit geben, sich dort durch die neuen Frisuren und eventuell auch Ohrringe und Tattoos zu navigieren. Das Aussehen des Gesichts und dessen Kolorierung sowie die Haarfarbe, wird man voraussichtlich aber nicht ändern können. [...]“ (Quelle: http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=700870085&sid=3 , 31.07.08 )
MON DIEU! Das bedeutet also, daß wir die langersehnten Gesichtsveränderungen leider erst im bereits in Planung befindlichen 6. Add-On „Curse of Neverland„ (49,99 Euro / Limited Steel-Box-Edition mit WoW-Mousepad und Original Blutelfen-Tampon: 125,99 Euro, Vorbestellungen ab demnächst) und auch dort vermutlich nur beim dann neu eingeführten Volk der „Jacksons“ vornehmen können. Bis dahin also erst mal eine neue Frisur, ein hippes Arschgeweih undein bissl Blech im Körper… für ca. 40-50 Euro, schön und gut. Und sonst?
„[...] Für die neue Erweiterung sind mehr tägliche Quests geplant und sie sollten nicht das Gefühl vermitteln, dass man immer wieder das Selbe tut. [...]“ (Quelle: http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=700870085&sid=3 , 31.07.08 )
Ach SOOO! Sie sollen also lediglich DAS GEFÜHL vermitteln, man täte etwas NEUES für sein Geld, obwohl es „AAMOF“ natürlich der gleiche Schmuh wie eh ud je ist. Uiui, das hätte man „IMHO“ subtiler ausdrücken müssen. In Azeroth also wie immer doch so gar nix Neues? Mitnichten! Es wird kopflastiger in der Welt der Kriegskunst, Philosophiebegeisterte werden voll und ganz auf Ihre Kosten kommen, denn bei Blizzard scheint man seinen Hegel gelesen zu haben:
„[...] ,gäbe es allerdings keinen spezifischen Grund, wieso ein bestimmtes Volk nicht zum Todesritter werden könnte. Es kann schließlich jedem Volk passieren, dass es mental und physisch herausgefordert wird, ihr Wille geschwächt wird und sie in Wahnsinn und Dunkelheit versinkt während ihre Seelen in das Runenschwert, das sie führen gezogen werden.[...]“ (Quelle: http://www.lich-king.de, 31.07.08 )
Auch wird in einem gewagten Crossover mit Hobbes´ Leviathan unterschwellig Bezug auf Kants kategorischen Imperativ genommen:
„[...] Die guten Leute in Dalaran mögen die Idee eines großen blauen Drachens, der sie pauschal hinrichtet offensichtlich nicht [...]„(Quelle: http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=700870085&sid=3 , 31.07.08 )
Parbleu! Wahrlich Tiefgang at its best! Diesen Argumenten können nun selbst WIR uns nicht verschließen und werden uns demzufolge ebenfalls vor dem Erscheinungsdatum von „Wrath of the Lich-King“ vor MediMax Wolfenbüttel oder Media-Markt Braunschweig die Nacht um die Ohren hauen. Wir sind dann die, die ganz hinten stehen und filmen
MfG,
Ihre
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Vom Tisch
Da nun (schluss)endlich der 1. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg den Betrieb des unter Klapsköppen, Nörglern, Spießern und Querulanten umstrittensten Stadtstrandes des Universums, Laguna Beach, für zulässig erklärte, fragten wir uns natürlich: WAS NUN?
Die Gegner sind geschlagen zurück dorthin gekrochen, wo sie herkamen (und auch hingehören: die Isolation), es kann gefeiert werden bis die Leber die Größe des Ententeiches hat, was will man mehr? Wir haben also durch unseren kleinen Blog nicht nur damals das Dritte Reich in die Knie gezwungen, danach die staatskapitalistische Diktatur in der UdSSR besiegt und dann auch noch den Lidl-Skandal aufgedeckt….nein, wir haben sogar durch unsere minimalistisch-grandiose Publicity-Arbeit und knallharten Enthüllungsjournalismus Wolfenbüttel sein Laguna Beach am Ententeich (Stadtgraben) gerettet und die wahren Beweggründe der Gegner (IG-Stadtgraben) und deren irren Sympathisanten (Anton Hüttler) aufgezeigt.
Eigentlich wäre es nun also durchaus angebracht, sich in die wohlverdiente Rente zu begeben. Aber da juckt es uns nun doch schon wieder. Wenn es SO leicht war, mit einem nicht ganz ernstgemeinten, aus dem Handgelenk geschüttelten Blog SO hohe Wellen der Entrüstung bei einigen zu verursachen… da geht doch noch mehr!
Seien Sie also gespannt, was als nächstes kommt. Wir sind noch hin- und hergerissen, was unsere nächste Aufgabe sein wird. Vielleicht greifen wir einen Ansatz aus alten Tagen wieder auf und überschwemmen die Entscheidungsträger und alle anderen mit Verbesserungsvorschlägen wie dem damals recht kontrovers aufgenommenen Vorschlag, Dynamitfischen auf dem Ententeich Wolfenbüttel anzubieten. Vielleicht decken wir aber auch wallraffartig Skandale bei Laguna Beach auf oder mutieren auf ein mal aus anderen Gründen (üppige Geldzuwendungen aus den Reihen der IG Stadtgraben z.B.) zu überzeugten GEGNERN. Wer weiß?
Vielleicht aber eben doch die Rente. Die Nichtbeschäftigung mit Ignoranz, Kleingeist, Dummheit etc. in der letzten Zeit hat ja wirklich gut getan.
Abrißparty
Parbleu! Da hatte der neurechte Querfront-Nostradamus Hüttler wohl doch mal in einem Punkt recht. Wie er ja in seinen bemerkenswerten Kommentaren zu unserem weltbeliebtesten Blog aus Wolfenbüttel für Wolfenbüttel bereits am 28.04.2008 orakelte, fand am 14.06.2008 ganz offensichtlich tatsächlich eine Abrißparty in Wolfenbüttel statt. OK, es war zwar nicht -wie von Hüttler angedeutet- die weltstrandigste Vergnügungsmeile Laguna Beach am Ententeich (a.ka. Stadtgraben) , die abgerissen wurde… aber wie wir bereits sagten: er hat ja auch nur in einem Punkt recht, der gute Hüttler.
Die von ihm herbeiorakelte Abrißparty fand nämlich laut von uns teuer (2 Bier, 2 Kurze) erkauften Insidertipps seines Psychiaters in seinem Kopf statt. Hüttler hat -so sein Psychiater- durch seinen in unserem Blog verfassten Kommentar somit bereits am 28.04. angekündigt, selbst die restlichen wackligen Brücken radikal wegzubomben, die ihn noch mit der Realität verbinden.
Wir wissen nicht, ob es ein Hilferuf war. Vielleicht war es auch einfach ein Abschiedsgruß, weil der Hüttler meint, der Ort an den er sich begibt sei ein besserer, weil er ihm besser vorkommt. Dort an diesem für uns fernen Ort ist er eine Geisteskoryphäe mit profundem politischen Durchblick, einem geregeltem aber dennoch spannenden Familienleben, ein Intellektueller, der dennoch auch vor körperlicher Fitneß nur so strotzt, ein Lover und Charmeur von unerschütterlicher Manneskraft mit einem Genital wie eine V2…. während er aus dem Blickwinkel der allgemeingültigen Realität vermutlich gerade sein Hartz-IV-Geld auf dem NPD-Knabenstrich durchbringt, aus Gnatz darüber, dass seine Angebetete sich mal wieder einem (oder mehreren) anderen hingibt…
Hüttlers Psychiater gab uns für psychologisch nicht ganz so versierte Leser ein schönes Beispiel, wie es sich mit dem Hüttler nach der Abrißparty verhält: In Hüttlers Selbstwahrnehmung stellt sich ihm seine Psyche nach diesem Schritt SO dar, während alle anderen, sich in der allgemeinen Realitiät befindlichen Individuen seine Psyche eher SO wahrnehmen.
Back to basics
Angesichts der hochintellektuellen Ausführungen der offensichtlich verstorbenen Internetpräsenz der IG Stadtgraben bezüglich des „Streitpunktes“ Namensgebung der weltschönsten Jauchegrube Wolfenbüttels geben wir, die IG Ententeich Wolfenbüttel, bekannt:
Richtig ist, dass der auch unter dem Namen „Stadtgraben“ bekannte Ententeich ein Überbleibsel einer großflächigen Wall- und Grabenanlage Wolfenbüttels ist. Richtiger ist aber demzufolge auch, dass es sich hierbei kaum um DEN Stadtgraben handelt, sondern -wenn man die versuchsintellektuelle Korinthenkackerei auf die Spitze treiben will- um EINEN Teilstadtgraben.
Angesichts seiner heutigen Erscheinungsform und Nutzung handelt es sich hierbei jedoch eindeutig eher um einen Teich mit Enten oben drauf, was den Namen Ententeich wohl sinniger macht. Aufgrund der Tatsache, dass es sich hierbei um den einzigen Teich des Innenstadtgebietes handelt, kann man also auch DER Ententeich sagen.
Wir legen der IG Stadtgraben daher vor dem Hintergrund ihrer kauderwelschen Logik, Dinge müssten bis in alle Ewigkeit nach dem benannt werden, was sie ursprünglich ein mal waren, folgendes nahe: Da sie derzeit vermutlich auf der Suche nach einem neuen Betätigungsfeld für ihre Querulantenattacken sind, benennen Sie sich doch einfach in IG Tongrube um und wettern gegen die oberflächliche und spaßgesellschaftliche Nutzung des neudeutsch sog. „Fümmelsees“! Ist doch perfide, wie dort Fisch und Vogel behandelt werden…. und überall sieht man Menschen in Gebüschen und an Bäumen ihre Notdurft verrichten! Auch sexuelle Handlungen in aller Öffentlichkeit und Alkoholexzesse wurden dort schon gesichtet!!! SODOM & GOMORRHA!!!!! Bei Gott, schreiten Sie endlich ein!
Ach was? Sie haben am Fümmelsee keine Immobilien, für die sie einen eventuellen Wertverlust befürchten und darum gesellschaftlich relevante „Probleme“ herbeiphantasieren, damit ein paar nützliche Idioten ohne es zu wissen Ihre Privatinteressen unterstützen? Na gut, dann seiern Sie halt weiter an Laguna Beach herum, hört ja eh keiner mehr zu….
Schön war´s
Auch wenn leider aus verschiedenen Gründen kein/e Mitarbeiter/in an der Eröffnungsveranstaltung von Laguna Beach zur Saison 2008 teilnehmen konnte, so haben uns doch zuverlässige Informanten unter Tränen der Rührung von diesem wohl größten Event erzählt, das Wolfenbüttel in den letzten Tagen je gesehen hat.
Trotz widriger Witterungsverhältnisse fanden sich so tausende von Laguna-Beach-Befürwortern am Stadtgraben Wolfenbüttel ein und feierten gemeinsam mit Wolfenbüttlern anderer Stadtteile, Anwohnern des Ententeiches und aus aller Herren Länder extra für dieses Event angereisten Fans unseres Blogs ein grandioses Fest. Wildfremde Menschen lagen sich in den Armen und eine selten gesehene Welle der Zusammengehörigkeit veranlasste dann die Besucher zu vorgerückter Stunde in Richtung Führerhauptquartier der IG-Stadtgraben spontan den wundervollen Hit „time to say goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli zu intonieren. Hier wurden Zeichen gesetzt, die von jedem verstanden werden konnten und so hat sich die Homepage der Stadtgraben-Partisanen dann auch -mal wieder- aus dem Netz verabschiedet. Ein hoffentlich anhaltender Zustand.
Wir bedanken uns auch für eine angeblich von unseren Fans beim Betreiber des Stadtstrandes eingereichte Petition, in der man sich dafür ausspricht, uns wegen unserer Verdienste um Laguna Beach am Strand eine eigene VIP-Lounge einzurichten, was wir aus Gründen der Bescheidenheit jedoch strikt ablehnen. Wir haben nur unsere Pflicht als Bürger getan und der Fratze des Kleinstadtirrsinns und Querulantentums die Maske vom Gesicht gerissen.
Wir freuen uns darüber, ganz nebenbei mit einigen wenigen Handgriffen (und einer grandiosen Publicity-Arbeit durch Freund und Feind FÜR uns) doch einen Stellenwert innerhalb der Homepage-Landschaft Wolfenbüttels erreicht zu haben, der es uns ermöglichte, breite Bevölkerungsschichten von der Kleinkariertheit dieses Streites überzeugen zu können. Auch freuen wir uns darüber, dass viele angesichts eines übergeordneten Problems dazu bereit waren, (partei)politisch unterschiedliche Standpunkte außer Acht zu lassen und gemeinsam zu demonstrieren, dass der Kleingeist nicht immer siegen muss.
Wir fassen uns jetzt an den Händen, hören uns erst mal gemeinsam „wind of change“ von den Scorpions an, blicken kurz mit einer Träne im Knopfloch zurück auf die lustige Zeit und sagen vorerst adieu, um uns nun wieder wichtigen Dingen widmen zu können.
Zumindest bis der Irrsinn wieder steigt…. dann werden wir uns natürlich erneut unserer Pflicht stellen.
Der Mai ist gekommen…
…der Baum bleibt weg.
So oder ähnlich titelte die ob unseres Erfolges auf ganzer Linie neidzerfressene IG Stadtgraben angeblich letztens auf ihrer schwach besuchten Homepage. Und natürlich -so ließen wir uns sagen- wurde das auch gleich mit Bildmaterial untermauert. Aus der „guten alten“ Prä-Laguna-Zeit wurde dann eine mindestens 10 Jahre alte Sommeraufnahme des Lieblingsbaumes der IG veröffentlicht, der ein ebenfalls nicht ganz aktuelles Bild aus der Laguna-Zeit gegenüber gestellt wurde: Eine Winteraufnahme. Einfache Rechnung: Hier Laub, da nicht. Ergo ist Laguna schuld am Winter, äh, am fehlenden Laub des armen, armen Baumes. In einigen Welten mag sowas logisch erscheinen. Ebenso, wie es in diesen Welten beleidigend erscheint, wenn Leute, die das Pseudonym „Hüttler“ (=ursprünglicher Name der Familie Hitler) verwenden, als Faschisten bezeichnet werden, während man selber Gegner völlig haltlos als drogensüchtige und gescheiterte linke Wirrköpfe bezeichnet.
Doch zurück zum Baum: Schauen wir uns doch mal die auf diesem Planeten vorgefundene Realität an. Dass der besagte Baum seit längerer Zeit kränkelte, ist unstrittig. Dass dieses Kränkeln bereits VOR Laguna Beach anfing, weiß auch jeder. Wie kam es also dazu? Wir haben -mal wieder- keine Kosten und Mühen gescheut und sind so an Bildmaterial aus der Prä-Laguna-Ära gelangt. Sehen wir es uns doch mal an…
Wir sehen: Jeder Baum, der so knietief in den Exkrementen dieser von der Gegenseite so geliebten Wasservögel steckt, MUSS über kurz oder lang erkranken. Sehen sie nur, wie verkümmert das bemitleidenswerte Pflänzlein ist!!! Die Scheisse steht ihm bis zum sprichwörtlichen „Hals„!
Und nun vom Damals ins Jetzt! Schauen wir uns doch mal an, wie sich die Landschaft gestaltet, seit sich die Umweltschützer von Laguna Beach aufopferungsvoll um dieses geschundene Werk Gottes kümmern:
Die kranken, durch Entenkot unrettbar verlorenen Äste des armen Baumes wurden in stundenlangen Operationen von international rennomierten Baumdoktoren amputiert, großräumig wurde der Boden entgiftet und zum Schutze des Baumes Entenfernhaltezäune errichtet. Er trägt sogar schon wieder prachtvolles Gefieder Blattwerk, der König des Stadtgrabens Wolfenbüttel!
Wir sagen: Rettung in letzter Sekunde! Danke, Laguna Beach!
Und so fordern wir alle ehrlichen Umweltschützer auf, mit dem liebenswerten Riesen zusammen am kommenden Samstag -17.05.08- endlich seine Genesung zu feiern und gleichzeitig die Laguna-Saison 2008 zu eröffnen! Wir bitten die Laguna-Gegner von ruhestörendem Lärm, wie dem lautstarken Abspielen ihrer Lieblings-Schallplatte „Mein Freund der Baum ist tot“ abzusehen. Unser blättriger Freund ist noch nicht so weit, als dass er über so schäbigen Humor lachen könnte!
Auszeichnung
Das war knapp! Millionen Blog-Besucher, wäschekörbeweise Fanzuschriften, ein Leben als Provinz-Promi…. all das konnte uns in der vergangenen Zeit nicht davon abhalten, uns dem lauen Sommerwetter und dem Müßiggang hinzugeben, anstatt uns wie gewohnt akribisch den unwichtigen Dingen des Lebens wie z.B. einem hirnrissigen Streit um einen Kleinstadtstrand zu widmen.
Doch nun wurde uns Ehr aus dem Feindeslager zuteil, welche uns doch veranlasst, die Arbeit an diesem Blog zumindest sporadisch fortzusetzen. Wie uns eventuell gutinformierte Webspione mitteilten, versuchen Sympathisanten der berüchtigten wolfenbütteler Landschaftsschutz-Inquisition, IG Stadtgraben, uns nun eher schlecht als recht mit unseren eigenen Waffen zu schlagen *). Dass dies natürlich bei beschränkten Stumpfhirnen wie Anton Hüttler in einer veritablen Rohrkrepiererei endet, wundert einerseits keinen vernunftbegabten Menschen, hindert andererseits die IG Stadtgraben aber auch nicht daran, auf ihrem Internetgedöns diese humoristische Krabbelgruppe als Amüsement zu deklarieren.
Und wie es bei erzdummen Faschistenschweinen nun mal so üblich ist, werden Gegner wie wir dann auch auf unseren Informanten zufolge zumindest einer von der IG verlinkten Seite als „im wirklichen Leben gescheiterte linke Wirrköpfe“ bezeichnet. Natürlich. Jeder, der nicht NOCH weiter rechts ist, muss automatisch ein linker Wirrkopf sein. Rechts von diesen Sympathisanten der IG Stadtgraben gibt es ja schließlich keine Wirrköpfe, sondern nur noch „Geisteskoryphäen“ wie Hotte Mahler und Konsorten.
Nun, was zeigt das alles?
Erstens: Wenn uns dieses Drecksfaschistenpack als „im wirklichen Leben gescheitert“ ansieht, so sind wir rundum beruhigt. Denn was solche Vollpfosten in ihrer eigenen kleinen Welt als „im wirklichen Leben erfolgreich“ ansehen, würde uns wahrscheinlich das Essen der letzten 20 jahre hochkommen lassen. Asylantenheime anzünden, Nutten prellen, Drogen konsumieren, die eigene Frau verprügeln, psychische Störungen sammeln wie andere Leute Briefmarken, die eigene 20-Watt-Birne immer als Flutlichtanlage deklarieren….und im eigenen Selbstverständnis die Speerspitze der glorreichen Nation der „Herrenrasse“ sein. Man kennt das ja zur Genüge. Von solchen Leuten nicht gemocht zu werden, ist wohl die allerhöchste Auszeichnung, die ein Mensch erhalten kann.
Zweitens: Eine Interessengruppe, die nicht nur tatenlos zusieht, wie sie seit jeher auf braunen Websites verlinkt und angepriesen wird, sondern nun auch frank und frei Links zu ebensolchen Seiten selbst einrichtet, zeigt immer offener, woher der Wind (oder eher Furz) weht. Naja, dann passen ja auch endlich wieder die uns zu Ohren gekommenen Gerüchte, vereinzelte dieser Sympathisanten würden sich mit dem Gedanken tragen, bei den Grünen einzutreten. Umweltschutz wird ja schließlich mittlerweile u.a. auch beim halbmöchtegernintellektuellen Faschistenpack groß geschrieben, da er eben „Heimatschutz“ ist. Liebe Grüne, viel Spaß! Fragt doch mal bei der FDP nach, die hatten in den 60ern ja auch einen Ansturm der Bekloppten zu bewältigen.
So, wir als linke Wirrköpfe lehnen uns jetzt aber erst mal zurück und warten ab. Der Sand ist ja schon aufgeschüttet… Und wenn der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz im Landtag Niersachsen die ganze Chose doch noch kippen sollte, setzen wir uns eben zu den dann wieder dort beheimateten Freiluftfans und trinken mit denen ein Bier auf der grünen Lunge Wolfenbüttels. Schöner ist es zwar mit Sand, aber wenn die IG-Stadtgraben lieber das alte Landschaftsbild mochte…. wir sind ja kompromißbereit;-)
Bis dahin: Der Klügere kippt nach!
*) Was da nun alles genau auf der/den Seite(n) dieser Entrückten steht, entzieht sich natürlich unserer Kenntnis, da wir uns in der Vergangenheit ein ausreichend tristes Bild vom Geisteszustand dieser Sympathisanten der IG-Stadtgraben machen konnten und daher keine Veranlassung sehen, jedes Gerücht auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen. Wir halten das Gehörte vor dem Hintergrund unserer bisherigen Erfahrungen für glaubwürdig, das reicht uns. Und vielen anderen wohl auch.
Seltsam…
…aber so steht es geschrieben!
Diese bekannte Schlußformel aus der Postille für literarische Hochkultur (Gespenstergeschichten) dürfte wohl das Erste gewesen sein, was unbedarften und vermutlich eher zufälligen Besuchern des Blogs der IG Stadtgraben Wolfenbüttel beim Lesen eines bestimmten Beitrages einfiel.
Mokierte sich doch ein gewisser „Peter Panter“ (Tucholsky würde sich angesichts dieses Mißbrauches seines Pseudonymes im Grabe umdrehen) in diesem Beitrag darüber, dass am (wörtlich schrieb er „im“) Stadtgraben Wolfenbüttel nun vorläufig eine ungenutzte „Bauruine“ herumstünde und dazu dem Steuerzahler aufgrund des völlig blödsinnigen Rechtsstreites um Laguna Beach eine Unmenge unnötiges Geld aus der „Tasche“ gezogen werde.
Stellen wir mal klar: Peter Panter ist einer der Blog-Protagonisten in der von der IG Stadtgraben und anderen damit sympathisierenden Egozentrikern losgetretenen Kleinstadt-Farce. Menschen, die einserseits nicht müde werden zu bemängeln, dass wir aus verschiedenen Gründen unsere Artikel nicht unter bürgerlichem Namen veröffentlichen, andererseits aber selbst Pseudonyme wie „Anton Hüttler„, „Peter Panter“ undsoweiter benutzen. Menschen, die einerseits solange völlig irr geworden herumkrakeelen und sämtliche zuständigen (und nichtzuständigen) Stellen, sowie nahezu alle Kommunalpolitiker belästigen, nerven, von der Arbeit abhalten und somit SELBST dafür sorgen, dass Laguna Beach immer noch nicht wieder geöffnet hat und Steuergelder in astronomischer Höhe zum Fenster rausgeworfen werden und sich dann andererseits darüber beschweren, DASS es eben so ist.
Hut ab! Ein eindeutig neues Level des Irrsinns ist somit eröffnet. Also wenn nach diesem Beitrag im Blog der IG-Stadtgraben immer noch nicht jedem Menschen bei klarem Verstand aufgefallen ist, worum es diesen pathologischen Nörglern wirklich geht, dann gute Nacht. Die IG Ententeich Wolfenbüttel schlägt vor, schnellstmöglich die Zwangseinweisung einiger (oder aller) dieser krankhaften Querulanten in einschlägige Einrichtungen ins Auge zu fassen, die entstandenen Kosten dieser Farce aus dem Privatvermögen von „Peter Panter“ und seinen Freunden zu beschlagnahmen und dann endlich zum Tagesgeschäft zurückzukehren…. mit Laguna Beach. Irgendwann muss doch mal Schluß mit dieser Diktatur der Nörgler sein.
Nacktpolonäse voller Erfolg!
Wie nicht anders zu erwarten war, konnten wir -die IG ENTENTEICH WOLFENBÜTTEL- am gestrigen 1.Mai plangerecht den einmillionsten Besucher auf unserem Blog begrüßen. Unter dem Motto „Eine IG-Ein Wort“ mobilisierten wir daher kurzfristig diverse uns unterstützende Massenorganisationen *), um wie versprochen eine lustige Nacktpolonäse um den Stadtgraben Wolfenbüttel und die angrenzenden Wohngebiete zu veranstalten. Mehrere zehntausend partygeile Menschen folgten unserem Ruf und so wurde dieser 1.Mai ein Fanal gegen Spießertum und Langeweile. Unser Bild (weiter unten) zeigt aus Jugendschutzgründen lediglich die Auftaktveranstaltung am Ententeich, bei der die Besucher (größtenteils) noch bekleidet zu sehen sind. Ganz links im Bild erahnt man die prachtvollen Prunkbauten von Laguna Beach inklusive des neugebauten Turmes zum Ausrufen wichtiger Neuigkeiten. In naher Zukunft erhält der Turm einen von uns gespendeten Bungee-Ausleger.
Aus Dank für die großartige Unterstützung tausender Menschen von nah und fern haben wir uns entschlossen, die Feierlichkeiten über das gesamte Wochenende auszudehnen. Wir haben daher keine Mühen gescheut, in der Innenstadt von Wolfenbüttel ein Fest exorbitanter Größe zu veranstalten, zu dem wir hiermit alle Intererssierten herzlich einladen.
*) Nach dem Verständnis einiger gesellschaftlich marginal bedeutsamer Bürgergruppen (wie z.B. einer anderen IG zum Thema Stadtgraben/Ententeich Wolfenbüttel) darf sich ja heutzutage jede Gruppe ab 5 Unterstützern „Massenbewegung“ nennen.
„Ein Schritt zurück…
…kann auch ein Anlauf sein!“
Haben Sie auch so ein Internetblog, eine Website, ein Forum, oder ähnliches Gedöns, welches sich mit Laguna Beach, dem Ententeich (aka Stadtgraben), einer IG, einer (oder einem) LSG oder ähnlichem für das tatsächliche Leben in Wolfenbüttel völlig irrelevanten Schwachsinn beschäftigt? Ja?
Dann kennen Sie das sicherlich auch: An Wochenenden trennt sich die Spreu vom Weizen und jeder vernunftbegabte Mensch sitzt nicht am PC. Wenn das WE auch noch schönes Wetter auffährt, wird es mit den Besucherzahlen noch dramatischer. Dachten wir uns bis dato auch. Kaum kommt das liebe Sönnlein mal wieder hervor, krachen die Besucherzahlen in den Keller. Unter 500 an einem Tag hatten wir das letze mal ….Moment…..sorry, ist in der Statistik nicht mehr gelistet. Aber gestern war es soweit. Hat uns gefreut, denn wir waren ja auch besser beschäftigt und somit deuteten wir das als gutes Zeichen für den mentalen Zustand der Leserschaft. Heute machte sich der Anlauf dann bezahlt. Neugierig und verkatert schlichen sich alle Leser nach dem Erwachen offensichtlich zum Rechner und bescherten uns einen Höchststand an Besucherzahlen, trotz des tollen Wetters. Und Höchststand heißt in diesem Fall wirklich mal was. Wir waren erstaunt und erfreut über die immer näher rückende 1-Million-Besucher-Grenze.
Wie jetzt? Im Gegensatz zu uns haben SIE immer gleichbleibend miserable Besucherzahlen und wären sogar schon froh über 500 Besucher im Monat? Ganz gleich, ob nun Wind, Sonnenschein, Schnee, Regen, Hagel- oder Hirnschlag ist??? Hmmm, machen Sie sich mal Gedanken drüber.
Oh, sorry! Das war nun wirklich unfair, das mit den Gedanken…..
Bürgerbefragung (2)
Wie wir unlängst berichteten, fand in den vergangenen Wochen in unterschiedlichsten Gegenden Wolfenbüttels eine umfangreiche Bürgerbefragung zu aktuellen Themen des Alltags in Wolfenbüttel statt, die natürlich vom einzigen Sprachrohr der wirklichen wolfenbütteler Bürger durchgeführt wurde: uns.
Ein Punkt der Befragung war u.a. auch die Frage danach, warum sich unsere Gegenspieler, die knochentrockene IG-Satdtgraben und ihre Sympathisanten, so verschwindend geringer Beliebtheit in dieser von Toleranz, Frohsinn und Kreativität strotzenden Stadt erfreuen. Die „erstaunlichen“ Ergebnisse dieses Umfragepunktes können Sie ->HIER<- einsehen.
Bürgerbefragung (1)
Natürlich haben wir uns im Vorfeld der Planung unseres grandiosen Umzuges anlässlich des Triumphes über Humorlosigkeit, Spießertum und Bigotterie Gedanken gemacht, ob denn eine Nacktpolonäse um den Stadtgraben in Wolfenbüttel überhaupt Anklang in der Bevölkerung findet.
Die UMFRAGEERGEBNISSE belegen hier allerdings eindeutig, dass der durchschnittliche Wolfenbütteler weit lockerer ist, als die Unkenrufe der IG-Stadtgraben vermuten lassen. Wir freuen uns daher auf eine rege Teilnahme an unseren Feierlichkeiten zum 1millionsten Besucher unseres Blogs (voraussichtlich im Mai) !
Anstrengende Berufe im Test (1)
Heute: Kommunalpolitiker
Oft unterschätzt werden die täglichen Herausforderungen, denen sich diese armen Menschen stellen müssen. Hinter uns liegt ein weiteres anstrengendes Wochenende, an dem wir bierernste Gespräche mit Vertretern unterschiedlichster wolfenbütteler Fraktionen führten. Uns interessierte dabei hauptsächlich, was diese oftmals sympathischen Menschen dazu treibt, gerade diesen zwielichtigen Beruf zu ergreifen.
Überraschenderweise standen die Schilderungen im krassen Gegensatz dazu, was wir uns so vorstellten. So werden die meisten Kommulapolitiker beispielsweise wenn überhaupt nur sekundär von Machtgeilheit, Geltungssucht und der Möglichkeit an billige Nutten und Drogen zu kommen angetrieben. Der am häufigsten genannte Grund, diesen Beruf zu ergreifen war Perspektivlosigkeit und eine starke Abneigung gegen jegliche Art von geregelter Arbeit. Diese Einstellung können wir zwar nachvollziehen, lächeln aber dennoch milde angesichts der überholten Vorstellungen, man müsse überhaupt irgend etwas tun. Belustigt stellten wir fest, dass es tatsächlich im Grunde zutiefst arbeitsscheue Menschen in diesen Reihen gibt, die von der „Bibel der Taugenichtse“ noch nie etwas gehört haben. Wir überreichten den Interessierten in einem feierlichen Akt eine Büchersprende in Form einer Europalette voller Ausgaben von „Das Recht auf Faulheit“, geschrieben von Kalle Marxens Schwiegersohn Paul Lafargue.
Aber es wäre kein wirkliches Arbeitstreffen gewesen, wenn wir nicht auch ein Ohr für die Probleme dieser oft verkannten Berufsgruppe gehabt hätten. Und hierbei stießen wir schnell auf ein SEHR unangenehmes Kapitel, dem man sich als Kommunalpolitiker nicht entziehen kann: der Wirbel um nichts, den unsere Komikerkollegen von der IG-Stadtgraben veranstalten. Hinter vorgehaltener Hand wurden uns Situationen geschildert, die im Rahmen des neuen Anti-Stalking-Gesetzes überprüft werden sollten. Nachdem die IG-Stadtgraben Wolfenbüttel -oder Sympathisanten davon- netterweise unseren Blog noch bekannter machten, indem sie ganze Artikel daraus verschiedenen Politikern vorlegte, wirkt das Rathaus Wolfenbüttel angeblich nun an bestimmten Tagen wie ausgestorben: Immer dann, wenn die IG im Anmarsch ist. Rolläden werden hektisch heruntergelassen, Bürotüren von innen vernagelt, überall sitzen entnervte und tränenüberströmte Politiker unter ihren Schreibtischen und trauen sich kaum zu atmen, sobald sie draußen die Kreppsohlen der Langeweile quietschen hören.
Manche Politiker sind nach eigenen Angaben mit den Nerven so weit runter, dass sie beim Verlassen des Hauses immer erst hinter der Gardine vorspähen, ob nicht draußen wieder jemand mit einer Petition oder ähnlichem herumwedelt.
Vor diesem Hintergrund können wir von diesem Beruf nur abraten. So viel Geld kann dabei gar nicht rumkommen, dass man DAS ertragen kann. Unser Beileid und eine herzliche Einladung, mal in das „Recht auf Faulheit“ zu schauen…..
Die Kehrseite der Demokratie
Wir alle kennen sie leider zur Genüge: Eine kleine Gruppe verwirrter Erbsenzähler und Misanthropen, die bestrebt ist, ihre eigenen wirren Ansichten und persönlichen Antipathien Neuerungen gegenüber unter Vorspiegelung eines „höheren Zieles“ der Öffentlichkeit unterzujubeln. Nein, wir sprechen hier nicht von den Nationalfetischisten der NPD und anderen Stilblüten der menschlichen Evolution, sondern von den Sympathisanten der sogenannten Interessengruppe Landschaftsschutzgebiet (LSG) Stadtgraben Wolfenbüttel. Auch wenn dem ungeübten Betrachter schnell der Verdacht kommen mag, dass es zwischen diesen Gruppen einen wie auch immer gearteten Zusammenhang geben könnte, denn schließlich wird gerade in NPD-nahen Internetforen diese überflüssige und von der Mehrheit milde belächelte IG über den braunen Klee gelobt und Befürworter dieser IG erdreisten sich auch mitunter, ihr dummdreistes Wort unter E-Mail-Pseudonymen wie „Anton Hüttler“ an uns zu richten und die Standpunkte dieser Querulanten zu verteidigen. Unwissenden sei hierzu gesagt, dass der Name Hüttler die ursprüngliche Schreibweise des Gründers der Interessengruppe Inzest um die Familien Schicklgruber/Hüttler/Pölzl war, der dann später in den Namen Hitler geändert wurde und als Inzestgeburt unter anderem den kleinen Adolf hervorbrachte. Aus dieser politischen Richtung weht also ein offenbar starker Wind der Unterstützung über den Ententeich zur IG-Stadtgraben Wolfenbüttel hinüber.
Nun mag der eine oder andere Leser anmerken, dass Kleinstgruppierungen, die die Unterstützung solcher Knallköppe geniessen, sich automatisch selbst der Lächerlichkeit preisgeben und daher eigentlich keiner weiteren Dresche bedürfen, da sie sich sowieso in einem Milieu außerhalb der geistig gesunden Gesellschaft befinden. Andererseits scheint die IG-Stadtgraben nicht nur die Unterstützung dieser Patri(di)oten zu geniessen, sondern darüber hinaus auch in der Ostzone landtagserprobte Kampftaktiken der NPD zu übernehmen, um ein normales und geregeltes Leben möglichst zu blockieren. Denn genau so wie die kleine NPD-Fraktion im z.B. sächsischen Landtag dessen Arbeit immer wieder durch kleine Anfragen, Eingaben, Petitionen und anderen inhaltlosen Quark behindert, so tut es die IG-Stadtgraben auch hier. Der allmächtige Hammer „Umweltschutz“ wird völlig ohne Hintergrund von einer verschwindend kleinen Minderheit ausgepackt, der es im Grunde gar nicht WIRKLICH um Umweltschutz geht, sondern lediglich um ihre eigene spießbürgerliche Rrruhe -und es wirkt!
Während in meiner Jugend zehntausende von Menschen, die sich BERECHTIGT für das Thema Umweltschutz engagierten von eben solchen Leuten wie o.g. Unterstützern der IG-Stadtgraben immer wieder zu hören bekamen „Wenn es Dir hier nicht passt, dann geh doch nach drüben!“, schaffen es heutzutage tatsächlich FÜNF Leute, die in ihrer Kindheit ganz offenbar ein fürchterliches Aufmerksamkeitsdefizit erleiden mussten, den Betrieb einer Strandanlage wie Laguna Beach zu behindern, wenn auch wahrscheinlich zum Glück nicht zu verhindern. Der Landtag und ein Gericht müssen sich nun mit dem Thema beschäftigen, als hätte unsere Gesellschaft nicht dringendere und vor allem WICHTIGERE Themen als die Existenz eines Stadtstrandes in Wolfenbüttel und die persönliche Abneigung einer verschwindend kleinen Minderheit gegen diese Art von Unterhaltung zu bewältigen. Und zu allem Überfluß gibt es dann noch einige besonders findige Politiker, die diesen Kleingeistern gegenüber lieber den Mund halten aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren und die somit im Grunde wider besseren Wissens eine schleichende Minderheitsherrschaft dulden.
Und ich gehe jede Wette ein, dass diese angeblichen Umweltschützer -wenn man ihnen jetzt nicht ein mal klipp und klar sagt, dass sie hier weder jemand braucht, noch hören will- im Falle eines Sieges auf den angeblichen Naturschutz scheißen werden und die Laustärke der Krähen, Enten & Kinder in ihrer Nachbarschaft bemeckern werden. Dann wird es für jeden klar sein, worum es hier wirklich geht, nämlich einzig und allein das gesteigerte Interesse an Friedhofsruhe einiger weniger Irrer -nur leider zu spät. Das ist genau so, als wenn man jetzt auf das demokratisch getünchte Geschwätz der NPD nur einen Pfifferling gibt – ist man so dumm und gibt ihnen erst mal Macht, wird man es irgendwann besser wissen -zu spät.
Aber da zum Glück die NPD und ihre faschistoide Peripherie bislang niemals wirklich über den Status der Protestfraktion der geistig Minderbemittelten hinauskam, hoffe ich, dass auch die IG-Stadtgraben weiterhin das bleibt, was sie ist: Eine sehr kleine Gruppe von knurrigen Nörglern, über die man gerne lacht und dann berechtigt hinwegsieht.
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